Sicherungssystem an Tollen Tagen vorbildlich

+
Nur wenn die Arbeit unzähliger Ordnungskräfte und ehrenamtlicher Helfer im Hintergrund  stimmt, lässt sich unbeschwert feiern im Land der„Schlumber“.

Seligenstadt ‐ So kunterbunt die Seligenstädter Fastnacht auch ist, nur wenn die Arbeit unzähliger Ordnungskräfte und ehrenamtlicher Helfer im Hintergrund  stimmt, lässt sich unbeschwert feiern im Land der„Schlumber“. Von Michael Hofmann

Seit Oktober treffen sich regelmäßig die Vertreter von städtischem Ordnungsamt, Polizei, Heimatbund und den Helfervereinen (DRK, DLRG und THW), um Absperr- und Sicherungsmaßnahmen festzulegen und Erkenntnisse aus dem Vorjahr für die aktuelle Saison umzusetzen. So hat sich der Beraterkreis mittlerweile um den Fachdienst Gefahrenabwehr des Kreises Offenbach, vertreten durch Kreisbrandinspektor Ralf Ackermann, und den ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes des Landkreises, Dr. Naujoks, sowie Dr. Nikos Stergiou, den Chefarzt der örtlichen Asklepios-Klinik, erweitert.

Unentgeltlich und trotzdem mit höchstem Einsatz

Inzwischen bezeichnen übergeordnete Behörden die Sicherungs- und Anlaufstellen, die an den Seligenstädter Fastnachtstagen, vornehmlich zum Kinder- und Rosenmontagszug sowie beim Weckruf, eingerichtet werden, als vorbildlich, sagt Heimatbund-Vorsitzender Richard Biegel. Dazu zählen ausdrücklich auch die Unfallhilfsstellen im Rathausinnenhof und an der Feuerwache Frankfurter Straße sowie die Ausweisung von Bereitstellungs- und Hubschrauberlandplätze und weiterer geeigneter Rettungsmöglichkeiten.

In diesem Zusammenhang lobt der Heimatbund vor allem die Helfern, „die unentgeltlich und trotzdem mit höchstem Einsatz bis zu zwölf Stunden am Rosenmontag zur Hilfe bereit sind“. Der Heimatbund bittet Besucher der Fastnachtsveranstaltungen, diesen ehrenamtlichen Helfern, „auch wenn es manchmal eng und vielleicht im Gedränge etwas ruppig zugeht, mit Respekt zu begegnen. Wenn die Bereitschaft zum Ehrenamt in diesen Tagen nicht mehr gegeben ist, müssten zur Sicherstellung rund 100 Helfer auf Lohnbasis diese Dienste übernehmen“, so der Heimatbund-Vorsitzende.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare