Nichts übrig von „Skandalgeschichte“

Urlaub nicht ausgeschöpft

+
Symbolbild

Seligenstadt - Von der vermeintlichen Seligenstädter Urlaubstag-Skandalgeschichte des Sommers 2013 schlechthin bleibt nichts übrig.  Von Michael Hofmann

In einem fünfzeiligen Schreiben an Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams konstatiert Rechtsdirektor Wolfgang Schild, Leiter des Fachdienstes Kommunalaufsicht und Recht des Kreises Offenbach, dass „die Auswertung Ihrer von Ihnen vorgelegten Urlaubsdokumentation, die bei dem Personalamt der Stadt geführt wird, keinerlei Beanstandung ergeben“ hat. Die Rathauschefin Nonn-Adams zustehenden Urlaubstage, so das kommunalaufsichtliche Schreiben weiter, „sind bislang noch nicht ausgeschöpft. Die Führung der Dokumentation ist einwandfrei. “.

CDU-Fraktionschef Joachim Bergmann hatte Mitte Juli mit der Behauptung für Aufsehen gesorgt, die Bürgermeisterin habe zum 1. Juli schon 13 Urlaubswochen verbracht. Die CDU habe dies nachgerechnet. „Für mich ist das eine Tatsache“, sagte Bergmann damals. Aufgrund der Berichterstattung dieser Zeitung wurde die Kommunalaufsicht des Kreises aktiv, auch kam es schließlich zu einer Unterredung zwischen Nonn-Adams und Landrat Oliver Quilling, dem Dienstherren der Aufsicht. Anfang August wollte die Kommunalaufsicht mit Verweis auf die „besondere Vertraulichkeit“ der Thematik zunächst keine Auskunft über die Ergebnisse ihrer Überprüfung geben.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare