„Stark für Froschhausen“

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Bei der akademischen Feier zum 30-jährigen Bestehen des Vereinsrings Froschhausen im dortigen Bürgerhaus wurden auch zahlreiche verdiente Mitglieder geehrt.

Froschhausen - (paw) In der Öffentlichkeit galt die Gründung des Vereinsrings Froschhausen vor 30 Jahren als eine Art Trotzreaktion auf den Verlust der kommunalen Selbstständigkeit am 31. Dezember 1976.

Offizieller Anlass für seine Gründung am 16. Februar 1979 in Gasthaus „Deutsches Haus“ jedoch war es, eine Instanz zur Koordinierung der Fest- und Veranstaltungstermine zu schaffen, „damit es keine Doppelbelegungen und Überschneidungen gibt“.

Mit bei der konstituierenden Sitzung dabei waren seinerzeit die Abordnungen und Vertreter von 17 Ortsvereinen. Den Gründern war klar, dass nur eine „starke Hand“ in der Lage sein kann, das Gegeneinander zum Miteinander, formen kann. Im damals 26-jährigen CDU-Kreistagsabgeordneten Frank Lortz wurde sie gefunden. Nach 30 Jahren ist Lortz immer noch Vorsitzender des Vereinsrings.

In seiner Festansprache während der akademischen Feierstunde im Bürgerhaus präsentierte Lortz den Zusammenschluss als einen sympathischen Jubilaren mit kontinuierlicher Aufwärtsentwicklung. „Stark für Froschhausen; kooperativ, solidarisch in der Stadt und beispielgebend für die Region“, so sein Credo vor den mehr als 200 Zuhörern im Bürgerhaussaal. Unter ihnen waren auch 18 Mitglieder aus der ersten Stunde der Gemeinschaft. Der Vereinsring sei ein anerkanntes, sehr professionell und ehrenamtlich geführtes Dienstleistungsunternehmen für 32 Vereine, Verbände und Organisationen, die sich jedes Jahr erneut in die Hand versprechen, das Gemeinsame zu Pflegen und Trennendes nicht zuzulassen. „Diese Einrichtung ist einmalig im Kreis Offenbach und beispielhaft für die Region Rhein-Main“, lobte Landrat Peter Walter (CDU) den Zusammenschluss der Ortsvereine. Im Positiven meinte Seligenstadts Erste Stadträtin Claudia Bicherl: „Ohne die Zwangsvereinigung mit Seligenstadt wäre es nie zur Gründung des Vereinsrings Froschhausen gekommen.“ Und zur allgemeinen Heiterkeit fügte sie hinzu: Überhaupt seien die Froschhausener zwar Seligenstädter, die Seligenstädter aber immer noch keine Froschhausener. „Am Anfang war die Zusammenkunft. Der Zusammenhalt brachte den Fortschritt und die Zusammenarbeit den Erfolg“, so Richard Biegel, Vorsitzender des Heimatbunds in seinem Grußwort. Musikalisch gestalteten die Gesangvereine Harmonie und Liederfreund sowie der TuS-Spielmannszug die Feier. Im Verlauf des etwa eineinhalbstündigen Festaktes wurden auch zahlreiche verdiente Persönlichkeiten aus dem Froschhausener Vereinsleben ausgezeichnet.

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