Kritik von BI

Einbindung ins städtebauliche Gesamtkonzept

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Der Bahnhof in Seligenstadt.

Seligenstadt (mho) - Wenig schmeichelhaft fällt das Urteil der BI „Stoppt die Stadtbildzerstörung“ über die Seligenstädter Parlamentsfraktionen aus.

Nach Besuchen und Gesprächen, so BI-Vertreterin Gisela Meutzner, habe sich der Eindruck eingestellt, „dass der Informationsstand der Stadtverordneten nicht auf dem gehörigen Niveau steht, der für richtungsweisende Entscheidung zur städtebaulichen Entwicklung von Bahnhof und umgebendem Gelände nötig ist.“ Niemand wisse, ob der Investor das Bahnhofsgelände rechtsgültig erworben hat; niemand kenne den Kaufpreis oder wisse abzuschätzen, ob die Stadt ihr Vorkaufsrecht ausüben kann.

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Grüne und CDU hätten in dieser Situation - zu Recht - eine „solide Datenbasis“ eingefordert. Es erscheine richtig, „mit Geduld die Rahmenplanung durch die Projektgruppe Darmstadt mit den Ergebnissen aus der Bürgerbeteiligung abzuwarten und allenfalls einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan zu fassen, der die Anlage eines bedarfsgerechten „P&R“-Platzes vorsieht, aber keine Bebauung. Außerdem sollte die Einbindung des Grundstückes innerhalb des städtebaulichen Gesamtkonzeptes gewährleistet sein.“ Schließlich liege die Planungshoheit bei der Stadt Seligenstadt.

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