Mit Bahn-AG

Im Streitfall Bahnhof zeichnen sich Kaufgespräche ab

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Seligenstadt - Die Planungen für das Seligenstädter Bahnhofsgelände sind komplex, kompliziert - und konfliktträchtig. Stadtentwicklung, Gestaltungwille und Zusammenarbeit sind hehre Ziele, die Realität beim Bauplan 81 sieht anders aus.

Da ist Investor Karl-Luwig Toth, der die Gebäude einst erworben hat und derzeit saniert sowie zwei Dutzend Wohnungen auf ein 6000-Quadratmeter-Areal bauen möchte. Da ist aber auch die Stadtverordnetenversammlung mit einem Beschuss (Parkplätze, ÖPNV sowie Grünanlagen), allerdings ist die Stadt nicht im Besitz dieser Flächen an der Eisenbahnstraße (Foto). Doch nach Angaben von Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams ist die Bahn-AG inzwischen durchaus bereit Gelände zu verkaufen. Nach einer Ankündigung in der jüngsten Parlamentssitzung wollte Nonn-Adams die Fraktionsspitzen am heutigen Donnerstag zur Vorbereitung der Kaufgespräche mit der Bahn auf den neuen Stand bringen und über das weitere Vorgehen beraten. Doch die CDU zeigt die kalte Schulter.

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Zwar habe die Union bislang stets teilgenommen, so Fraktionschef Joachim Bergmann, doch habe sich „leider gezeigt, dass diese Gespräche in der Regel nicht zielführend waren (. . . ) Wir hatten im Gegenteil das Gefühl, dass dadurch unsere Beschlüsse verwässert wurden. “ Bereits im Dezember 2013 sei der Magistrat einstimmig beauftragt worden, unverzüglich mit der Bahn Verhandlungen über den Erwerb des Geländes zu führen, die weiteren Vorbereitungen zu treffen und kontinuierlich zu berichten. „Wir freuen uns, dass es Ihnen nach langer, langer Zeit endlich gelungen ist, die Gespräche aufzunehmen, und bitten Sie, wie beschlossen, im Wirtschafts-, Haupt- und Finanzausschuss zu berichten. Am sinnvollsten halten wir einen schriftlichen Bericht (. . . ) Eine Vorabinformation der Fraktionsvorsitzenden halten wir für überflüssig“, so Fraktionschef Bergmann.

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red

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