Treibeis verhindert den Einsatz der Fähre

Seligenstadt - (mho) Weil Treibeis die Fähre beschädigen könnte, ist die „Stadt Seligenstadt“ nach wie vor außer Betrieb. „Auch wenn der Main augenscheinlich eisfrei ist, so ist die Gefahr noch nicht gebannt“, erläutert Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams.

„Ab Aschaffenburg sind immer noch über 300 Kilometer des Maines für die Schifffahrt wegen Eis oder zusammengeschobenen Eisschollen gesperrt. Die Querung des Maines bei Seligenstadt wurde in den letzten Tagen ständig durch Eisschollen, die von der Kleinostheimer Schleuse abgeschlagen werden, behindert. Die auf Höhe Seligenstadts beobachteten mehrere Quadratmeter großen Schollen, die eine Stärke von bis zu 30 Zentimetern aufweisen, würden den Fährbetrieb zu gefährlich machen. Eine Kollision könnte einen Getriebeschaden nach sich ziehen, der mit empfindlich hohen Reparaturkosten verbunden wäre“, fügt Roland Koch, Betriebsleiter der Seligenstädter Stadtwerke, hinzu. Die Seligenstädter Fährleute haben sich gegen eine anvisierte Betriebsaufnahme am Montag, 26. Januar, entschieden, da eine Veränderung des aktuellen Stands nicht erwartet wird. Am Montag wird entsprechend der Eissituation im Schleusenbereich Kleinostheim erneut über die Aufnahme der Fährtätigkeit entschieden.

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