Kosten steigen leicht aufgrund unvorhergesehener Mängel

Umbau zum Bildungs- und Kulturhaus: Letzte Arbeiten an der Hans-Memling-Schule in Seligenstadt

Kurz vor Abschluss: Die letzten Umbauarbeiten im Erdgeschoss der ehemaligen Hans-Memling-Schule laufen auf Hochtouren.
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Kurz vor Abschluss: Die letzten Umbauarbeiten im Erdgeschoss der ehemaligen Hans-Memling-Schule laufen auf Hochtouren.

Die Umbauarbeiten der unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Hans-Memling-Schule in Seligenstadt befinden sich auf der Zielgeraden. Das Gebäude wird aktuell zu einem Bildungs- und Kulturhaus umfunktioniert und umgebaut.

Seligenstadt – „Nach der Unterzeichnung des Nutzungsvertrages Ende Februar 2021 wurden die Vorbereitungen zur Planung und Ausschreibung der Gewerke unverzüglich begonnen. Somit konnten die Umbauarbeiten im Erdgeschoss der ehemaligen Schule Anfang Mai beginnen und Ende dieses Monats mit knapp drei Monaten Gesamtbauzeit beendet werden“, sagt Erster Stadtrat Michael Gerheim.

So kann die Stadt Seligenstadt die Räumlichkeiten des Erdgeschosses Ende Juli an den Verein Freunde der Hans-Memling-Schule zur Nutzung für kulturelle und Bildungsangebote übergeben. Dem Verein stehen dann fünf große Räume zur Verfügung. Er kann diese unter anderem für Vorträge, Gesang, Ausstellungen und ähnliche Veranstaltungen mit unterschiedlichen Bestuhlungsmöglichkeiten nutzen. Neu geschaffene Türen sorgen dafür, dass alle Seminarräume innerhalb des Gebäudes demnächst durchgängig betreten werden können.

Grundsätzlich ermöglicht außerdem eine Rampe, dass das Erdgeschoss der ehemaligen Hans-Memling-Schule von der Gebäudeseite Richtung Basilika barrierefrei erreichbar ist. Ein großer Gymnastikraum mit Umkleide rundet das Angebot nach dem Umbau ab. Durch eine Teeküche im Anschluss der Seminarräume kann der Verein die Besucher künftig mit Getränken versorgen. Die ehemaligen Schultoiletten im Mittelbau im Haupttreppenhaus sind durch ein barrierefreies WC erweitert worden.

Wie bei alten Gebäuden nicht unüblich, traten während des Umbaus auch unvorhergesehene Arbeiten auf. So wurden bei Untersuchungen und Messungen durch Fachfirmen einige Mängel in der vorhandenen Blitzschutz- und Erdungsanlage entdeckt, die nun zügig zu den sonstigen laufenden Arbeiten mit behoben werden müssen.

„Die Kosten für die Umbaumaßnahme, mit einer Nutzfläche im Erdgeschoss von rund 525 Quadratmetern, werden aufgrund von unvorhersehbaren Mängeln und weiteren zusätzlichen Maßnahmen in der Gebäudetechnik die ursprünglich geplanten Kosten leicht übersteigen. Somit belaufen sich die gesamten Projektkosten auf zirka 150 000 Euro“, sagt Bürgermeister Daniell Bastian.

Baudezernent Michael Gerheim weist außerdem darauf hin, dass aufgrund der Arbeiten die Maingasse am heutigen Dienstag noch einmal kurz gesperrt werden muss. Los gehe es etwa gegen 7 Uhr – die Sperrung dauere voraussichtlich maximal drei, vier Stunden. (jo)

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