Alles läuft nach Plan

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Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams und René Rock (rechts) informierten sich bei Staatssekretär Steffen Saebisch über den Fortgang der Umfahrungs-Planungen.

Seligenstadt (th) - Wie geht es weiter mit der Umgehungsstraße Seligenstadt? Darüber informierte sich Seligenstadts Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams jetzt beim zuständigen Staatssekretär Steffen Saebisch (FDP) im Wiesbadener Wirtschafts- und Verkehrsministerium.

„Wir haben ja noch keine Umgehungsstraße, lediglich zwei von drei Bauabschnitten“, machte die Seligenstädter Verwaltungschefin klar. Nach ihrer krankheitsbedingten Abwesenheit wolle sie sich jetzt auf den aktuellen Stand bringen lassen. „Ich muss und will den Stadtverordneten ja berichten, wie weit wir mit der Planung und der Umsetzung der Beschlüsse für die Umgehung sind“, so Nonn-Adams. Vermittelt wurde das kurzfristig einberufene Gespräch vom Seligenstädter FDP-Landtagsabgeordneten René Rock. Rock betonte bei dem Gespräch: „Gerade der 3. Bauabschnitt ist absolut notwendig, um eine spürbare Verkehrsentlastung für die Innenstadt zu verstärken. “.

Zum Stand der Dinge: Staatssekretär Saebisch sieht seine Mitarbeiter im Zeitplan. „Bis Anfang 2013 werden die Vorplanungen erledigt sein, erste Ergebnisse werden dann präsentiert“, so Saebisch. Als Auftrag vergeben sei zudem die Umweltverträglichkeitsstudie. „Dies ist wichtig, damit die beginnende Vegetationsperiode erfasst werden kann.“ Wäre dies nicht geschehen, müsste ein weiteres Jahr abgewartet werden. Drei Varianten stehen derzeit in der Diskussion, die jetzt überprüft werden. Saebisch: „Einen Zeitplan für die Trassenempfehlung werden wir zudem Anfang 2013 vorlegen.“ Hilfreich für den weiteren und zeitnahen Fortgang des Projekts sei dabei eine erneute Bestätigung der Seligenstädter Stadtverordnetenversammlung für das Projekt. Zeitnah bedeuten bei einem umfangreichen Projekt dieser Art laut hessischer Landesregierung vier bis fünf Jahre bis zum ersten Spatenstich für die Seligenstädter Umgehungsstraße.

Bürgermeisterin Nonn-Adams zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis des Informationsgesprächs: „Es wird weiter gearbeitet und die konkrete Realisierung angestrebt. Und dies zum Wohl der verkehrsgeplagten Anwohner und Bürger unserer Stadt.“

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