„Wegfall ist nicht zu kompensieren“

Seligenstadt (sig) - Verwundert über die Diskussion im Verlauf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung zur erneuten Kandidatur der Ersten Stadträtin Claudia Bicherl (CDU) zeigen sich die Christdemokraten im Ortsverband Klein-Welzheim.

„Das natürlich politisch über die Personalie diskutieren wird, war zu erwarten“, meint Ortsverbandsvorsitzender Oliver Steidl. Dass die Notwendigkeit dieser Stelle jedoch von den Freien Wählern Seligenstadt angezweifelt wird, habe bei der Union „für Kopfschütteln“ gesorgt. Gerade im vergangenen Jahr habe die Erste Stadträtin „eindrucksvoll die Notwendigkeit“ einer Besetzung dieses Postens bewiesen, als es galt, die durch Krankheit abwesende Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams zu vertreten.

Es stelle sich die Frage, welche fachlich qualifizierte Person nach den Vorstellungen der Freien Wähler auf ehrenamtlicher Basis die zeitintensive Arbeit einer hauptamtlichen Stadtratsstelle übernehmen soll, so die ehrenamtliche Stadträtin Erika Winter. „Es wird bereits vieles über das Ehrenamt gestemmt. Ein Wegfall dieser Stelle ist aber nicht kompensierbar“, betont sie.

Aufgrund der Leistung der Ersten Stadträtin in der sich nun dem Ende neigenden sechsjährigen Amtszeit ist auch Oliver Steidl sowohl von der Notwendigkeit der hauptamtlichen Stadtratsstelle als auch von der Personalie Bicherl überzeugt. Des Weiteren ist sich der CDU-Ortsverband Klein-Welzheim sicher, dass, entgegen der Meinung der Freien Wähler, auch ein Großteil der Seligenstädter „die Investition in dieses Amt befürworten“.

Daher setzt sich die CDU Klein-Welzheim uneingeschränkt für eine Wiederwahl von Claudia Bicherl als Erste Stadträtin ein und begrüße den Verzicht einer kostenintensiven Ausschreibung.

Rubriklistenbild: © Birgit H./pixelio.de

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