Zwei Jahre auf Bewährung

Seligenstadt/Darmstadt (sig) ‐ Weil er geständig und nicht vorbestraft war, kam der Seligenstädter Sven K. einigermaßen glimpflich davon, als er sich vor der Ersten Strafkammer des Landgerichts Darmstadt wegen Drogenhandels verantworten musste.

Zwei Jahre zur Bewährung lautete das Urteil, wobei die Bewährungszeit vier Jahre beträgt, berichtete Pressesprecherin Christa Pfannenschmidt. Das Urteil deckte sich mit der Forderung des Staatsanwaltes. Auch sein Verteidiger willigte ein, so dass es rechtskräftig ist.

1,4 Kilogramm Haschisch, 964 Ecstasy-Tabletten

Behandelt wurden letztlich nur drei Fälle von Handel. Im Mittelpunkt des Prozesses standen die bei einer Wohnungsdurchsuchung des 29-Jährigen gefundenen Drogen. Im Februar vergangenen Jahres fielen Fahndern rund 1,4 Kilogramm Haschisch, 964 Ecstasy-Tabletten und 900 Gramm Amphetamine in die Hände. Weiter zurückliegende Straftaten waren nicht mehr Teil des Verfahrens. „Die älteren Geschichten wurden eingestellt“, sagte die Sprecherin des Landgerichts.

Zu den Auflagen gehört auch, dass sich der Seligenstädter, der selbst Drogen konsumiert hat, einer psychotherapeutischen Behandlung unterziehen muss. Außerdem muss der Mann, der bei einer Software-Vertriebsfirma als Verkäufer arbeitet, die Verfahrenskosten in Höhe von 9600 Euro in Raten an die Staatskasse zurückzahlen.

K. soll auch einem anderem Mann Drogen zum Weiterverkauf auf Kommissionsbasis angeboten haben. Dies sei aber Gegenstand eines Verfahrens gegen den von der Justiz gesondert Verfolgten, so Sprecherin Christa Pfanneschmidt.

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