1. Startseite
  2. Sport
  3. Amateurfußball

3G-Regel gilt auch für Fußballclubs im Kreis: „Haben keine andere Wahl“

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Holger Appel

Kommentare

Auch für Fußallklubs im Kreis Offenbach gilt nun: Die Innenräume sind nur noch unter Beachtung dieser 3G-Regel nutzbar. In der Stadt ist das anders
Auch für Fußallklubs im Kreis Offenbach gilt nun: Die Innenräume sind nur noch unter Beachtung dieser 3G-Regel nutzbar. In der Stadt ist das anders © Scheiber

Nun also doch: Auch für Fußballclubs im Kreis Offenbach gilt für die Nutzung von Innenräumen fortan die 3G-Regel - im Gegensatz zu den Vereinen aus der Stadt.

Offenbach – Die weiter steigenden Inzidenzwerte in der Region sorgen für verschärfte Corona-Regeln im lokalen Fußball. Wegen der geänderten Allgemeinverfügung im Kreis Offenbach gilt, dass nur Genesene, Geimpfte und negativ Getestete Sportstätten (insbesondere Fitnessstudios, Hallenbäder, Saunen, Sporthallen) betreten dürfen. „Das heißt für Spiele im Kreis Offenbach: Die Innenräume sind nur noch unter Beachtung dieser 3G-Regel nutzbar. Damit sind Umkleiden, Duschen und grundsätzlich Toiletten gemeint“, berichtet Kreisfußballwart Jörg Wagner vor dem ersten Spieltag der Kreisoberliga bis zu den C-Ligen. Für Spiele in der Stadt Offenbach hingegen gilt die striktere Regel laut Alexander Knöß vom Sportmanagement noch nicht.

Wagner weist aber gleich auf eine „erhebliche Erleichterung für die Heimvereine“ im Kreis hin. „Grundsätzlich ist der Heimverein für die Kontrolle der 3G-Regel verantwortlich. Jedoch ist es erlaubt, dass der Gastverein die Kontrolle für seine Spieler und Verantwortlichen vornimmt, dies auf unserem an die Vereine gemailten Formular bescheinigt und dem Gastgeber bei Eintreffen auf der Sportanlage übergibt.“ Er sagt aber auch: „Wird dieses Formular nicht vorgelegt und kann der Heimverein die Kontrolle der 3G-Regel für die Spieler und Verantwortlichen des Gastvereins nicht vornehmen, kann er den Zutritt zu den Innenräumen untersagen.“

Ob das alles funktionieren wird? Es klingt jedenfalls nach leichtem Chaos und einem Haufen zusätzlicher Arbeit für die Ehrenamtler in den Fußballclubs. Wagner weiß das und gibt zu, dass sich auch seine „Begeisterung stark in Grenzen hält. Aber wir müssen uns an die Vorgaben halten, haben keine andere Wahl“. (Von Holger Appel)

Auch interessant

Kommentare