Denis Talijan beendet Wetzlarer Erfolgsserie

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Denis Talijan (rechts) erzielte das Tor des Tages für Viktoria Urberach beim 1:0 (1:0) in der Hessenliga gegen Eintracht Wetzlar.

Urberach ‐ „Uns war es vorbehalten, dass keine Mannschaft ungeschlagen durch die Hinrunde kommt“, freute sich Thomas Epp, Trainer beim Fußball-Hessenligisten Viktoria Urberach, nach dem 1:0 (1:0)-Sieg am letzten Hinrundenspieltag gegen den Tabellenzweiten Eintracht Wetzlar. Von Patrick Leonhardt

Denn der Aufsteiger hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Partie verloren. „Wir haben gegen Alzenau unentschieden gespielt, in Offenbach gewonnen und jetzt gegen Wetzlar ebenfalls drei Punkte geholt. Da war zu sehen, zu was die Mannschaft fähig ist. Wir lassen aber gegen die vermeintlich schwächeren Teams zu viele Punkte liegen“, so Epp weiter. Gegen Wetzlar mit seiner brandgefährlichen Offensive griffen die Urberacher vor nur 70 Zuschauern auf das erfolgreiche 4-4-2-System aus der vergangenen Saison zurück. Naser Selmanaj bildete gemeinsam mit Marco Betz die „Doppelsechs“ vor der Abwehr, Yüksel Ekiz rückte von der „Zehn“ ins linke Mittelfeld, Tobias Grundler nahm auf der Bank Platz.

Das Tor des Tages erzielte Denis Talijan bereits in der fünften Minute, als er einen Freistoß von Selmanaj einköpfte. In der vergangenen Woche beim 1:3 in Fernwald hatte der Außenverteidiger bereits in der ersten Minute einen Strafstoß verschuldet, nun trug er sich gleich zu Beginn der Begegnung in die Torschützenliste ein.

Die Viererkette hat gut gestanden

Und die Urberacher machten weiterhin einen guten Job. Das Geschehen in der ersten Hälfte spielte sich hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab, Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Die beste für die Gäste vergab Ex-Profi Matthias Hagner, der nach 23 Minuten den Außenpfosten traf. „Wir haben das sehr gut gemacht, haben von hinten heraus sicher gespielt. Lazar Kacarevic hat einen sicheren Eindruck hinterlassen, die Viererkette hat gut gestanden“, lobte Epp.

Auch in der zweiten Hälfte fiel den Wetzlarern, bei denen der ehemalige Urberacher Patrick Barnes für den grippegeschwächten Torjäger Claudius Weber von Beginn an ran durfte, wenig ein, die Viktoria stand weiter sicher in der Defensive. Im Unterschied zur Partie vor zwei Wochen gegen Alzenau (2:2) gerieten die Urberacher dieses Mal auch nicht unter Druck. Ihre Konterchancen wussten die Hausherren allerdings auch nicht zu nutzen, so dass es bis zum Schlusspfiff bei dem knappen Vorsprung blieb.

„Wetzlar hatte keine Drangphase“, zeigte sich Epp zufrieden. Andreas Baufeldt hatte kurz vor Spielende nochmals eine gute Chance für den Aufsteiger, das war es dann aber auch schon. „Wichtig war vor allem die Art und Weise, wie wir das Spiel gewonnen haben“, erklärte Thomas Epp.

Viktoria Urberach: Kacarevic - Talijan, Rhein, Wolf, Gross - Betz, Selmanaj - Gotta, Ekiz (78. Grundler) - Russ (88. Gavric), Di Rosa (69. M. Dillmann)

Eintracht Wetzlar: Koc - Mülln, Leonhardt, Kling, Proske (46. Weber) - Schramm, Hagner, Saighani, Andreas Schäfer (76. Schaffarz) - Baufeldt, Barnes (68. Wilk)

Tor: 1:0 Talijan (5.) - Schiedsrichterin: Storch-Schäfer (Petersberg) - Zuschauer: 70

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