Amateurfußball

Doppelschlag entscheidet Dieburger Kreispokal-Finale

Pokalfight in Urberach: Auch dank eines Tores von Mohammed Hakimi (vorne, gegen Oliver Thal) gewann Germania Ober-Roden das Finale gegen Mosbach/Radheim 4:2.
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Pokalfight in Urberach: Auch dank eines Tores von Mohammed Hakimi (vorne, gegen Oliver Thal) gewann Germania Ober-Roden das Finale gegen Mosbach/Radheim 4:2.

Das Torjägerduo des 1.FC Germania Ober-Roden macht im Dieburger Fußball-Kreispokalfinale den Unterschied und sorgt im Duell mit der SG Mosbach/Radheim mit einem Doppelschlag innerhalb von drei Minuten für die Vorentscheidung.

Rödermark – Germania Ober-Roden hat wie im Vorjahr den Dieburger Fußball-Kreispokal gewonnen und sich damit für den Hessenpokal qualifiziert. Im Finale auf dem Sportplatz von Viktoria Urberach setzte sich der Verbandsligist mit 4:2 (1:1) gegen Kreisoberligist SG Mosbach/Radheim durch.

„Unterm Strich haben wir das Endspiel verdient gewonnen“, war Germania-Trainer Fabian Bäcker, dessen Team in den vergangenen zehn Tagen vier Pokalspiele absolvierte, zufrieden. „Uns war klar: Je länger das Spiel dauert, desto mehr Chancen kriegen wir. Mosbach/Radheim hat sich aber auch nach dem 3:1 nicht hängen lassen.“ Germania-Kapitän Marco Christophori-Como nahm für seine Mannschaft neben dem Pokal ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro und Getränkegutscheine des Pokal-Sponsors entgegen. Bei SG-Trainer Kai Muhl, dessen Mannschaft von den mitgereisten Anhängern nach dem Abpfiff ebenfalls gefeiert wurde, hielt sich die Enttäuschung in engen Grenzen: „Wir haben ein super Spiel gemacht und sehr gut dagegen gehalten, auch wenn die Germania natürlich mehr Ballbesitz hatte. Nach der Pause ließen bei uns die Kräfte etwas nach, trotzdem haben wir nicht aufgesteckt.“

Daniel Gruber brachte die Germania, die in der Anfangsphase ein leichtes Chancenplus hatte, per Abstauber in Führung (17.). Sein zweites Tor verhinderte der Pfosten (30.), kurz darauf fiel der Ausgleich: Nach Vorarbeit von Marvin Bernhard umkurvte Marvin Gunkel Germania-Torhüter Dennis Weinreich und schob ein - 1:1.

Gegen Ende der ersten und vor allem zu Beginn der zweiten Hälfte machte Ober-Roden Druck und hatte mehrere Möglichkeiten, unter anderem traf Mohammed Hakimi den Pfosten (55.). Aber auch Mosbach/Radheim hätte in Führung gehen können, Max Daniel scheiterte an Weinreich (59.). Dann sorgte die Germania innerhalb von drei Minuten für die Vorentscheidung. Den Kopfball des eingewechselten Johannes Günther wehrte SG-Torhüter Nic Wegner noch ab, aus fünf Metern erzielte Marco Christophori-Como aber das 2:1. Nur wenig später erhöhte Mohammed Hakimi auf 3:1.

Mosbach/Radheim verkürzte durch Max Daniel, zum Ausgleich reichte es aber nicht. Johannes Günther sorgte bei seinem Comeback nach Verletzungspause in der Nachspielzeit für den insgesamt verdienten 4:2-Sieg.

Ober-Roden: Weinreich - Emir, Geyer, Christophori-Como, Firat, Hakimi, Hesse (46. Günther), Letellier, Gruber (73. Kantz), Özgün (46. Marweg), Schulte

Mosbach/Radheim: Wegner - Horvath, Bergner (58. Hubl), Müller, Max Daniel, Oberdörfer, Gunkel (83. Jakob), Paul Daniel, Thal (64. Eifert), Ruppert, Bernhard

Tore: 1:0 Gruber (17.), 1:1 Gunkel (32.), 2:1 Christophori-Como (60.), 3:1 Hakimi (63.), 3:2 M. Daniel (77.), 4:2 Günther (90.+3)

Im erstmals ausgetragenen Spiel um Platz drei behielt die SG Langstadt/Babenhausen (Gruppenliga) gegen den SV Münster (Verbandsliga) mit 3:0 (0:0) die Oberhand.

Tore: 1:0 Bachmann (64.), 2:0 Sitter (66.), 3:0 Floer (68.)

Von Sascha Eyssen

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