Nur eine Minute fehlt zum Titel

Hessenpokal: U17 des OFC unterliegt Eintracht Frankfurts U16 im Elfmeterschießen

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Duell im Hessenpokalfinale der B-Junioren: Frankfurts Max Vogler (links) behauptet den Ball gegen Offenbachs Giorgian-Andrei Veleanu. Dieser verschuldete kurz vor Ende der regulären Spielzeit einen Elfmeter, durch den die Eintracht zum 1:1 kam. 

Limburg -  Das Ende passt zu einer Saison, die für die U17-Fußballer des OFC nur wenige Erfolgserlebnisse zu bieten hatte: Das Team, das trotz ordentlicher Rückrunde direkt wieder aus der Bundesliga absteigen muss, wollte sich als Hessenpokal-Sieger verabschieden, kassierte im Finale in Limburg aber eine äußerst unglückliche Niederlage.

Der OFC unterlag der in der Hessenliga spielenden U16 der Frankfurter Eintracht mit 5:6 (1:1, 0:0) nach Elfmeterschießen.„Dass wir den Ausgleich erst in der Schlussminute der regulären Spielzeit durch einen Foulelfmeter kassiert haben, macht es noch bitterer“, gab OFC-Trainer Leonard Caic zu. „Obwohl die Eintracht-Spieler in der Regel ein Jahr jünger waren, waren sie technisch und spielerisch etwas besser. Das war uns aber bewusst. Wir haben sie spielen lassen, sie hatten aber keine Torchancen.“ Der OFC vergab hingegen drei gute Möglichkeiten, ehe Jacob Lemmer Mitte der zweiten Hälfte zum 1:0 traf. „Der Abschluss einer schönen Ballstafette. Wir haben mehrfach sehr gut umgeschaltet“, lobte Caic.

Die Führung hielt aber nur bis zur Schlussminute. Dann ließ Giorgian-Andrei Veleanu im Strafraum das Bein stehen. Elfmeter. Younes Hida verwandelte und rettete die Eintracht so in die Verlängerung. „Dort haben sich die Teams egalisiert. Bei 30 Grad waren die Jungs platt. Kompliment an beide Mannschaften“, so Caic. „Im Elfmeterschießen hat uns dann das Glück gefehlt.“ Während alle Frankfurter trafen, scheiterte beim OFC ein Schütze: Trainer-Sohn Luis. „Das ist aber kein Thema. Er hat trotzdem gut gespielt“, stellte der Vater klar.

OFC-U17 unterliegt der Eintracht im Hessenpokalfinale: Bilder

Ohnehin zeigte er sich zufrieden: „Das war trotz der Niederlage ein positiver Abschluss und kein Vergleich zu dem, was ich vorgefunden habe, als ich die Aufgabe im Februar übernahm. Die Jungs haben mir viel Spaß gemacht und sich in der Rückrunde stabilisiert.“ (cd)

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