Frauenspielgemeinschaft wird aufgelöst

Zellhausen und Großauheim trennen sich

Offenbach - Die Fußballerinnen des SV Zellhausen und von Rot-Weiß Großauheim, die in den vergangenen zwei Jahren als Spielgemeinschaft SG Zellhausen/Großauheim angetreten sind, werden zur kommenden Saison getrennte Wege gehen.

Erst vor zwei Jahren machten die Trainer Jens Leonhardt (Zellhausen) und Karl-Heinz Besier (Großauheim) gemeinsame Sache, um beiden Vereinen den weiteren Spielbetrieb zu sichern. „Für uns hätte es damals einen kompletten Umbruch bedeutet, wenn wir uns nicht auf eine Kooperation mit Großauheim eingelassen hätten. Viele Spielerinnen wollten aufhören oder den Verein wechseln“, erklärte Zellhausens Trainer Jens Leonhardt. Mit Fahrgemeinschaften konnte die SG die Strecken zu den Trainingseinheiten zwischen Zellhausen und Großauheim weitestgehend bewältigen. Zum Beginn waren vier Trainer für zwei Mannschaften zuständig. Der Trainer der Großauheimerinnen, Karl-Heinz Besier, und der Trainer des SV Zellhausen Jens Leonhardt hatten die Führung für das Gruppenligateam. Besier musste sich aber bereits während der ersten Saison aus beruflichen Gründen zurücknehmen.

In der ersten Saison 2012/13 als Spielgemeinschaft der beiden langjährigen Gruppenligisten gelang der Aufstieg in die Verbandsliga. Im zweiten Jahr, der abgelaufenen Runde, gelang der Klassenerhalt. Die SG sicherte sich in der Rückrunde Platz fünf. „Die Auflösung war eine Entscheidung den Verantwortlichen unter Berücksichtigung der Meinung der Spielerinnen. Die Fahrtwege waren, besonders für die Jugendspielerinnen, nicht vorteilhaft. Beide Parteien waren mit der Trennung einverstanden und blicken glücklich auf die letzten beiden Jahre zurück“, so Leonhardt, der mit dem SV Zellhausen in der Verbandsliga Süd weiterhin spielen wird. „Trotz einiger Abgänge wollen wir versuchen, auch eine zweite Mannschaft auf Kleinfeld zu melden“, sagt Leonhardt.

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Rot-Weiß Großauheim wird zur kommenden Saison mit einer Großfeldmannschaft einen Neuanfang in der Kreisliga A starten. Damit spielt der Verein zwei Klassen tiefer als vor dem Zusammenschluss zur Spielgemeinschaft vor zwei Jahren.

nad

Rubriklistenbild: © Archiv/Eyßen

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