FC Teutonia gewinnt Spitzenspiel gegen Heusenstamm

Kreisliga A Offenbach 2: Bequiraj bekommt Tor aberkannt und sieht Rot

Offenbach - Teutonia Hausen hat im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A Offenbach Gruppe 2 nichts anbrennen lassen und besiegte den Tabellendritten TSV Heusenstamm mit 3:0. Wiking Offenbach festigte mit einem 4:1 bei der TSV Lämmerspiel den zweiten Platz.

Der FC Maroc gewann das Kellerduell beim Stadtrivalen Rot-Weiß 3:2. Rot-Weiß (Drittletzter/9 Punkte), Klein-Welzheim (8) und der FC Maroc (7) liefern sich einen Dreikampf um den Klassenerhalt.

Teutonia Hausen – TSV Heusenstamm 3:0 (2:0)

„Ein souveräner Sieg. Heusenstamm hatte in der ersten Halbzeit überhaupt keine Chance“, sagte Thomas Lamperstorfer, Spielausschussmitglied der Teutonia, dessen Team das Spiel mit dem 3:0 kurz nach der Halbzeit frühzeitig entschieden hatte. Erst danach begannen die Gäste, sich zu wehren – erfolglos. Albin Bequiraj erzielte noch vermeintlich das 4:0, das der Schiedsrichter aber nicht anerkannte. „Er hatte schon auf Tor entschieden. Nahm das aber auf Zuruf zurück und schickte Albin wegen angeblichen Nachtretens mit Rot vom Platz. Das war schon kurios“, sagte Thomas Lamperstorfer.

Teutonia Hausen: Walter; Neuder, Düsgün, Klein, A. Mandel, S. Mandel, Fischer, Ahmetaj, Yilmaz, L. Blahut, Lorenzo Sanchez (Bequiraj, Jung, Karakus)

TSV Heusenstamm: Schlaud; Alimpasoglou, A. Agnello, Rauch, M. Agnello, Kirsch, Korb, Hibbeler, Torrico, Martinko, Armbrister

Tore: 1:0 Neuder (10.), 2:0 Eigentor Alimpasoglu (35.), 3:0 Klein (47.) - Rot: Bequiraj (Teutonia, 82., Nachtreten)

Archivbilder:

TSV Heusenstamm besiegt Teutonia Hausen: Bilder

TSV Lämmerspiel – Wiking Offenbach 1:4 (1:3)

Offenbachs Alessio Di Vittora machte mit seinen drei Toren den Unterschied. „Die Wiking war vor dem Tor kaltschnäuziger. Wir haben die ersten zehn Minuten verschlafen, lagen da schon 0:2 zurück. Dann haben wir viel Druck entwickelt, nach einem Konter aber das 1:3 hinnehmen müssen“, erklärte Lämmerspiels Trainer Pedro Rufino.

TSV Lämmerspiel: Weismantel; Roth, Nischalke, Schlageter, Dieter, Dietz, Schaub, Ott, Heinz, Breyer, Reinhard

Wiking Offenbach: Vinci; Sura, Balczun, Pereira, Behse, Gebreyohannes, Di Vittoria, Abdel Hag, Mensah, Cvetkovic, Behlulaj

Tore: Schaub - Di Vittoria (3), Mensah

Espanol Offenbach – TuS Klein-Welzheim 7:2 (5:1)

Abstiegskandidat Klein-Welzheim war wieder einmal überfordert bei Espanols Topteam. Die ersten vier Tore erzielte allesamt Toptorjäger Danijel Babic, der die Torschützenliste nun mit 28 Treffern anführt. „Wir hätten noch höher gewinnen können“, sagte Cecilio Castillo vom Spielausschuss des Tabellendritten.

Espanol Offenbach: Bulut; De Sousa, Perez Fernandez, Temizsoy, Pospischil, Martin Navas, Del Arbol, Ehrsam, Babic, Gündüz, Stojanovic (Haznadar, Gündüz)

TuS Klein-Welzheim: Welle; Graecmann, Leonhardt, von der Wege, Jilg, Purcel, Burkard, Kamis, Abdul Karim, Wagner, Jäger (Ates, Ittermann, Reiling)

Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0 Babic (10., 13., 23., 31.), 5:0 Pospischil (33.), 5:1 Abdul Karim (38./FE), 5:2 Wagner (59.), 6:2 Gündüz (62.), 7:2 Stojanovic (90.)

SV Zellhausen – TV Hausen 0:2 (0:0)

„Das war nicht unser Tag. Wir haben verdient verloren. Unser Torwart war unser bester Mann“, sagte Zellhausens Trainer Eddy Walz nach der enttäuschenden Niederlage gegen den Tabellen-13.. Mit nur einem Sieg aus den letzten sechs Spielen, nur fünf von 18 möglich Punkten, ist der Rückstand auf Rang zwei auf 18 Punkte angewachsen. „Ohne unsere derzeit verletzten Andre Rückert und Fabian Amann reicht unsere Qualität nicht, um mit den ersten fünf mitzuhalten. Das müssen wir eingestehen“, sagte Walz.

SV Zellhausen: Mogk; Schließmann, Peretzki, Hitzel, Nietzschmann, Ackermann, Gardon, Gerfelder, Mailänder, Simon, Köppler (Mönicke, Kaiser)

TV Hausen: Fach; Krammig, Pietsch, Holzhacker, Bekr, Kreim, Lopsang, Lösch, D’Aprea, Mafuefue, Steinbrecher (Gruchot, Rode)

Tore: 0:1 Steinbrecher (48.), 0:2 D‘Aprea (76.) - Gelb-Rot: TV Hausen (90.+4)

Sportfreunde Seligenstadt II – JSK Rodgau II 1:4 (0:1)

„Wir hatten viele Ausfälle. Jügesheim war besser, hat seine Chancen eiskalt genutzt“, meinte Sportfreunde-Sprecher Sven Michel. Mit seinen schnellen Toren sorgte der JSK nach dem Seitenwechsel früh für klare Verhältnisse.

Sportfreunde Seligenstadt II: Y. Diel; Schleiss, Grimm, Junker, Tuna, Köpp, M. Tauber, Dzafic, Peruzzi, Glaser, Alban

JSK Rodgau II: Speyer; Basaldella, M. Engelmohr, Hantjaras, L. Engelmohr, Klinkel, Sommer, Fisch, Filips, Veit, Müller (Schäfer, Kara, Stricker)

Tore: 0:1 L. Engelmohr (9.), 0:2 Fisch (46.), 0:3 Klinkel (55.), 0:4 Fisch (61.), 1:4 Köpp (84.)

TuS Froschhausen – SG Hainhausen 6:0 (3:0)

„Der Sieg war verdient, aber Hainhausen war keine sechs Tore schlechter als wir. Wir hatten das Glück, dass bei uns in der ersten Hälfte jeder Schuss ein Treffer war. Auch Hainhausen hatte seine Möglichkeiten“, sagte TuS-Trainer Jörg Wagner. Bei den Gastgebern spielte in Benny Wolf zum wiederholten Mal ein Feldspieler im Tor, der nun erstmals ohne Gegentor blieb.

TuS Froschhausen: Wolf; Colucci, Kessler, Hoffmann, Scherer, Hansen, Heyny, Stier, Lemens, Hark, Macana (Bergmann, Spitznagel)

SG Hainhausen: Graf; Andom, Sayilli, Müller, Arnautovic, Langer, Zadro, Kullmann, Kern, Demel, Laun (Dörfler, Wicke, Kajimi)

Tore: 1:0 Heyny (12.), 2:0 Stier (25.), 3:0 Hansen (33.), 4:0 Spitznagel (65.), 5:0, 6:0 Hark (70., 77.)

Spvgg. Hainstadt – Spvgg. Dietesheim II 4:1 (1:0)

Nach der Roten Karte für Dietesheims Philipp Freudenberg und der daraus resultierten 1:0-Führung durch den dreifachen Torschützen Jens Trageser schien alles für die Gastgeber zu laufen. „Von der Überzahl war aber lange nichts zu sehen“, sagte Hainstadts Trainer Stefan Ernst. Erst nach dem 2:1, als bei den Gästen die Kräfte schwanden, machte die Spvgg. mit zwei weiteren Toren alles klar.

Spvgg. Hainstadt: Krammig; Weiss, März, Mandel, Reitz, Bayram, Trageser, Merget, Mailahn, Beck, Schmidt (Delarü, Yavuz)

Spvgg. Dietesheim II: Kimmel, Bergmann, Zimmermann, Freudenberg, Do. Tanfal, De. Tanfal, U. Tas, Loy, Crnaric, H. Tas, Glöckner (Badwan)

Tore: 1:0 Trageser (22./FE), 1:1 Do. Tanfal (57.), 2:1, 3:1 Trageser (73., 78.), 4:1 Reitz (90.) - Rote Karte: Freudenberg (Dietesheim, 22., Notbremse)

Rot-Weiß Offenbach – Maroc Offenbach 2:3 (1:0)

Rot-Weiß führte kurz nach der Halbzeit 2:0, verlor dann aber Mohammad Reza Taghavi mit Gelb-Rot (51.). „Das war der Knackpunkt“, sagte Rot-Weiß-Trainer Andreas Hock, „der FC Maroc hat dann aber auch ganz schön aufgedreht mit Kurzpassspiel. Die hatten noch vier Latten- und Pfostentreffer und haben verdient gewonnen.“ Der Siegtreffer aber gelang Routinier Hassan El Fatimi erst in der Nachspielzeit. (leo/mos)

Rot-Weiß Offenbach: Günther; Komo, Keoseoglou, Weinert, Aslan, Khederzadeh, Taghavi, Fazil, Grgic, Massud, Da Silva (Bell, Hodzic)

Maroc Offenbach: M’Bonde; El Jazouli, Karisik, El Fechtali, Bouzlafa, Annouri, J. Jaatit, Esarsar, N. Jaatit, Q. Jaatit, El Fatimi (Bellabrouy, Al Jatari, Finisch)

Tore: 1:0, 2:0 Massud (38./FE, 50.), 2:1 Bellabrouy (62.), 2:2 J. Jaatit (66./FE), 2:3 El Fatimi (90.+5) – Gelb-Rot: Taghavi (Rot-Weiß, 51.)

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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