Wer kam wem zuvor?

Germania Bieber: Einstige Spieler widersprechen

Offenbach - Die acht Spieler, die künftig nicht mehr für den Fußball-Kreisoberligisten FC Germania Bieber auflaufen werden, wehren sich gegen die Darstellung, dass sie rausgeworfen wurden und ihre Spielerpässe erhalten hätten.

Sie legen Wert auf die Feststellung, dass sie von sich aus gegangen seien und ihnen die Pässe nicht ausgehändigt wurden. „Es wurde heiß mit diesen Spielern diskutiert, ob sie in der Rückrunde weiterhin für uns spielen“, sagte Vorstandssprecher Klaus Peter Keller. „Sie haben nein gesagt. Und ich habe daraufhin gesagt, dass sie ihre Pässe haben können. Das ist noch nicht geschehen. Bisher hat auch keiner seinen Pass gefordert. Sie können ihn natürlich haben, aber mit einer Sperre.“

Für Keller ist die Diskussion darüber, wer sich zuerst von wem abwandte, „eine Nebelkerze“. Denn: „Nach der Saison wären sie sowieso gegangen.“ Die Spieler geben zu, dass sie nur mit Nico Megna, dem einen Teil des Trainerduos, zusammenarbeiten wollten. „Nur durch seine Art, die Mannschaft zu führen, konnte man in Bieber wieder etwas aufbauen“, heißt es in einer E-Mail an unsere Redaktion. Mit der Art des „anderen Trainers“, Sami Khederzadeh, kam man nicht klar. Auch andere Spieler würden den Verein nach der Saison verlassen. Keller kann das nicht bestätigen. „Ich finde das schade. Aber wir werden auch in der kommenden Saison ein Team haben. Ich bin keinem der acht Spieler böse, finde das aber etwas kindisch.“ (cd)

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