FC Germania freut sich auf Hanau - TSO hofft auf Kerbsieg

Gipfeltreffen in Ober-Roden

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David Stemann (Mitte, gegen den Rodgauer Patrick Bleibdrey) und Germania Ober-Roden wollen gegen 1960 Hanau Platz eins festigen.

In der Fußball-Verbandsliga Süd steht am Samstag das Gipfeltreffen zwischen Spitzenreiter Germania Ober-Roden und dem ärgsten Verfolger SC 1960 Hanau an.

Offenbach – Germania Ober-Roden - SC 1960 Hanau (Sa., 15 Uhr). „Hanau ist unglaublich spielstark und spielsicher. Wenn man ihnen Platz und Raum gibt, sind sie nur ganz schwer zu bespielen“, sagt Ober-Rodens Trainer Fabian Bäcker, der mit Hanaus Spielmacher Aret Demir gemeinsam ein halbes Jahr lang bei Bayern Alzenau spielte. „Wir wollen aber selbst agieren und unser Spiel durchziehen“, sagt Bäcker, der unter der Woche im Kreispokal beim A-Ligisten Groß-Zimmern (5:3) dem zweiten Anzug eine Chance gab. Dennis Schulte spielte noch überstandener Verletzungspause 90 Minuten durch, gehört gegen Hanau wieder zum Kader des Spitzenreiters, der zuletzt sechs Siege in Folge feierte.

Aber auch die ungeschlagenen 60er überzeugten in den vergangenen Wochen. Die Hanauer setzten zuletzt mit den beiden klaren Siegen bei Rot-Weiß Darmstadt (4:0) und gegen die TS Ober-Roden (6:0) zwei deutliche Ausrufezeichen. „Wichtig ist, dass wir auf dem Boden bleiben“, sagt Hanaus Trainer Savas Erinc.

TS Ober-Roden - Eintracht Wald-Michelbach (Sa., 17 Uhr). Nach drei sieglosen Partien (ein Zähler) und 0:10 Toren in den vergangenen beiden Begegnungen „ist es wichtig, dass wir wieder in die Spur zurückfinden“, sagt TSO-Trainer Bastian Neumann. Nach der 0:6-Pleite in Hanau „hat die Mannschaft im Training eine Reaktion gezeigt“, ist Neumann für die Partie gegen die Überwälder zuversichtlich gestimmt. Allerdings gilt es, die gefährliche Eintracht-Offensive, allen voran Torjäger Jan Gebhardt (bisher zehn Treffer), in den Griff zu bekommen. „Wir haben Kerb, da wollen wir uns selbst den Grund liefern, feiern zu können“, sagt Neumann.

Rot-Weiß Darmstadt - Spvgg. 03 Neu-Isenburg (So., 15 Uhr). Nach glänzendem Start kassierten die Darmstädter zuletzt gegen Hanau und in Wald-Michelbach zwei deftige 0:4-Klatschen. Dagegen sind die 03er – trotz meist nur durchwachsener Leistungen – noch ungeschlagen. „Davon lasse ich mich nicht blenden“, sagt 03-Trainer Nick Janovsky über die jüngsten Ergebnisse der Darmstädter, „das ist eine sehr ordentliche Truppe, die auch im oberen Tabellendrittel landen wird. Uns erwartet ein schweres Brett, aber wir haben durch unsere Ergebnisse viel Selbstvertrauen gewonnen und wollen weiter ungeschlagen bleiben.“

Rot-Weiss Frankfurt - Viktoria Urberach (So., 15 Uhr). Mit den sieben Toren unter der Woche im Kreispokal gegen den A-Ligisten Kleestadt sammelten die Urberacher – nur ein Punkt aus den vergangenen sechs Partien – neues Selbstvertrauen. „Das tat gut, weil bis auf den Elfmeter alle Tore herausgespielt waren“, sagt Viktoria-Trainer Jens Wöll, der im Pokalspiel vor allem der zweiten garde Spielpraxis gab. Am Brentanobad „müssen wir große Leidenschaft an den Tag legen, sonst wird es auf dem großen Platz sehr schwer. Wir wollen wieder mit mehr Freude Fußball spielen“, ist der Viktoria-Trainer zuversichtlich, dass auch in der Punktrunde der Knoten wieder platzt.

1. FC 06 Erlensee - JSK Rodgau (So., 15 Uhr). Von so einer Runde, wie sie die 06er in der vergangenen Saison als Aufsteiger spielten, träumt wohl jeder Neuling: Platz sieben mit 48 Punkten, erreicht mit technisch gutem, attraktivem Fußball. Den bieten auch die Jügesheimer, aktuell allerdings vor allem in der Fremde. Während zu Hause erst ein Punkt aus drei Partien zu Buche steht, stellen die Rodgauer aufgrund des besten Torverhältnisses mit neun Punkten die beste Auswärtsmannschaft. Auch in Erlensee will sich der JSK nicht verstecken und hofft auf einen Punktgewinn. Ralf Cölsch steht nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung, kickte zuletzt bereits in der zweiten Mannschaft.  

leo

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