Klein-Krotzenburg souveräner Meister

Glücksgriff bei Trainerwahl

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Das Team von Germania Klein-Krotzenburg feiert die Meisterschaft in der Fußball-Kreisoberliga Offenbach.

Offenbach - Die Meisterschaft der SG Germania Klein-Krotzenburg war hochverdient. Das Team stand bereits fünf Spieltage vor dem Saisonende als Meister der Fußball-Kreisoberliga Offenbach fest und hat auch danach alle Spiele gewonnen.

„Die Freude nach der Meisterschaft war natürlich riesengroß“, sagt Germania-Vorsitzender Roger Weih, „unser Ziel war vor der Saison schon, oben mitzuspielen. Aber Favoriten auf die Meisterschaft waren andere.“

Der Grundstein zur Meisterschaft wurde mit einer beeindruckenden Startserie gelegt. Die ersten 14 Spiele haben die Klein-Krotzenburger gewonnen und sich in der Tabelle einen Vorsprung von acht Punkten erarbeitet. Ausgerechnet im letzten Spiel der Hinrunde kassierte die Germania in Klein-Welzheim mit 1:2 die erste Saisonniederlage. Die zweite „Pleite“ kassierten die Klein-Krotzenburger nach der Winterpause ausgerechnet im Nachholspiel bei der TuS Froschhausen. Danach wurde wieder eine Siegesserie gestartet. „Die Verpflichtung von Trainer Wolfgang Kaufmann war ein Glücksgriff für uns“, lobt Weih vor allem seinen Coach. „Er passt menschlich und sportlich optimal zu uns.“ Weih hofft auf eine „langfristige Ehe“ zwischen Verein und Trainer.

Bestes Team der Hinrunde, 14 Siege und nur eine Niederlage, bestes Team der Rückrunde, ebenfalls wieder 14 Siege bei einer Niederlage, dazu führt die Germania auch die Auswärtstabelle an und brachte zudem das Kunststück fertig, alle 15 Heimspiele zu gewinnen. Nur in einer Tabelle mussten sich die Klein-Krotzenburger knapp geschlagen geben. In der Fairnesstabelle belegen die Klein-Krotzenburger nur Rang zwei, hier hatte Vizemeister FV 06 Sprendlingen knapp die Nase vorne.

Meisterfeier in Klein-Krotzenburg

Klein-Krotzenburg wird Meister der Kreisoberliga

Drei Klein-Krotzenburger trafen mehr als zehnmal ins Netz der Gegner. Benjamin Wolf und Mirko Zakarija erzielten jeweils 15 Tore, Sebastian Schuschkleb netzte zwölfmal ein.

„Wir sind im letzten Jahr mit einer eingespielten Mannschaft und mit nur einem Neuzugang sehr gut gefahren“, sagt Weih und blickt voraus: „Auch für die kommende Punktrunde können wir das gleiche vermelden, die Mannschaft bleibt nahezu komplett zusammen.“ Um den Bezug zu Hainburg zu betonen, hat die Germania nur Akteure mit regionalem Bezug verpflichtet (siehe Interview rechts). „Wir sind sehr froh, dass unsere fünf neuen Spielen alle zwischen 18 und 21 Jahre alt sind und mit Perspektiven für die kommenden Jahre kommen.“

rjr

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