Training zu oft ausgefallen

Hock übt nach Rücktritt bei RWO Kritik

Offenbach - Erst Mitte September hatte Andreas Hock bei Rot-Weiß Offenbach (Fußball-Kreisliga A 2) als Trainer die Nachfolge von Said Boujattr angetreten. Inzwischen hat er sein Amt wieder aufgegeben.

Als vergangenen Freitag zum wiederholten Male ein Training ausfiel, weil die Beteiligung zu gering war, zog er einen Schlussstrich. „Gefühlt ist ein Training pro Woche ausgefallen“, berichtete Hock und kritisierte die Einstellung einiger Akteure. „Wir haben eine junge Mannschaft, die über die Übungseinheiten weiter zusammen finden sollte. Ich hätte dies mit Trainingssteuerung in die Wege leiten könne, doch dazu hätten die Spieler öfter kommen müssen. Oder es hätten mehr Spieler kommen müssen.“ Zudem ist Hock der Meinung, dass der Vorsitzende Farzad Alidousti zu viel alleine machen muss, da er zu wenig Unterstützung von anderen Funktionären bekäme.

Der B-Liga-Meister steckt in der höheren Klasse mitten im Abstiegskampf, liegt auf dem Relegationsplatz, einen Zähler vor der TuS Klein-Welzheim, einen hinter dem FC Maroc. Diese drei Teams werden wohl die drei letzten Plätze unter sich ausmachen.

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„Andreas Hock hat sehr gute Arbeit geleistet, hat viel Zeit und Kraft investiert“, sagt Vorsitzender Alidousti. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. „Wir werden in den nächsten Tagen mit einigen Kandidaten sprechen und wollen den neuen Trainer der Mannschaft bei der Weihnachtsfeier vorstellen“, sagte der Klub-Boss. Alidousti kündigt zudem an, dass in der Winterpause zahlreiche Verstärkungen kommen sollen: „Es werden alles junge Spieler sein, 20-, 21-Jährige.“ Der neuen Trainer soll mit dem jungen Team in die Restsaison gehen. Die erste Bewährungsprobe wartet im Januar, dann steht die Offenbacher Stadtmeisterschaft in der Sportfabrik an. (rjr)

Rubriklistenbild: © dpa (Symbollbild)

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