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Sportfreunde Seligenstadt wollen endlich mal wieder den Mainpokal gewinnen

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2019, bei der bislang letzten Auflage des Main-Pokals, feierte die TSG Mainflingen den Turniersieg. Dieses Mal geht der Kreisoberliga-Absteiger als Außenseiter in die 47. Auflage. Gastgeber ist die Spvgg. Seligenstadt.
2019, bei der bislang letzten Auflage des Main-Pokals, feierte die TSG Mainflingen den Turniersieg. Dieses Mal geht der Kreisoberliga-Absteiger als Außenseiter in die 47. Auflage. Gastgeber ist die Spvgg. Seligenstadt. © Eyssen

An diesem Samstag geht es endlich wieder mit dem Mainpokal los. Um 15 Uhr wird die 47. Auflage des Fußball-Turniers nach zweijähriger Pause aufgrund der Pandemie mit der Begegnung zwischen dem TSV Dudenhofen und dem SV Zellhausen angepfiffen. Gastgeber in diesem Jahr ist die Sportvereinigung Seligenstadt, gespielt wird auf dem Sportgelände an der Zellhäuser Straße.

Seligenstadt - Als klarer Favorit geht Verbandsligaaufsteiger Sportfreunde Seligenstadt ins Turnier. Von 2007 bis 2016 gewannen die „Roten“ zehnmal in Folge den Pokal, danach gab es aber dreimal lange Gesichter bei den Sportfreunden mit nur einer Finalteilnahme und keinem Sieg. Zuletzt prägte die TSG Mainflingen mit zwei Siegen (2017, 2019) und einer Finalteilnahme das traditionsreiche Turnier im Ostkreis. 2018 setzte sich die Spvgg. Seligenstadt gegen Mainflingen knapp durch. In den beiden vergangenen Jahren fiel der Mainpokal der Pandemie zum Opfer und wurde abgesagt.

Steffen Bernard und Dominik Bohl, beide aus der Meistermannschaft von 2018 und der Mainpokalsiegerelf von 2019, haben bei der TSG Mainflingen den Trainerjob nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga übernommen. Bernard spielte zuletzt bei den „Blauen“, möchte sich aber aufgrund einer Verletzung jetzt ausschließlich seinem Trainerjob widmen. Dominik Bohl wechselte zusammen mit dem ehemaligen Mainflinger Trainer Marco Schwarzkopf zu den Sportfreunden und feierte mit den „Roten“ zuletzt ungeschlagen die Meisterschaft in der A-Liga. Bohl wird als „spielender Co-Trainer“ fungieren.

Spielplan

Samstag, 9. Juli: TSV Dudenhofen - SV Zellhausen (15 Uhr), Alem. Klein-Auheim - Germ. Klein-Krotzenburg (16.15 Uhr), TuS Froschhausen - TSG Mainflingen (17.30 Uhr), SF Seligenstadt - TuS Klein-Welzheim (18.45 Uhr)

Montag, 11. Juli: SV Zellhausen - Spvgg. Hainstadt (18.30 Uhr), G. Klein-Krotzenburg - Spvgg. Seligenstadt (19.45 Uhr

Dienstag, 12. Juli: TSV Dudenhofen - TuS Froschhausen (18.30 Uhr), Al. Klein-Auheim - SF Seligenstadt (19.45 Uhr)

Mittwoch, 13. Juli: TSG Mainflingen - Hainstadt (18.30 Uhr), TuS Klein-Welzheim - Spvgg. Seligenstadt (19.45 Uhr) - Donnerstag, 14. Juli: Germ. Klein-Krotzenburg - SF Seligenstadt (18.30 Uhr), Zellhausen - Froschhausen (19.45 Uhr)

Freitag, 15. Juli: Spvgg. Seligenstadt - Alem. Klein-Auheim (18.30 Uhr), Spvgg. Hainstadt - TSV Dudenhofen (19.45 Uhr)

Montag, 18. Juli: Klein-Welzheim - Klein-Krotzenburg (18.30 Uhr), Mainflingen - Zellhausen (19.45 Uhr)

Dienstag, 19. Juli: SF Seligenstadt - Spvgg. Seligenstadt (18.30 Uhr), Froschhausen - Spvgg. Hainstadt (19.45 Uhr)

Mittwoch, 20. Juli: Klein-Auheim - Klein-Welzheim (18.30 Uhr), Dudenhofen - TSG Mainflingen (19.45 Uhr)

Donnerstag, 21. Juli: 1. Halbfinale (18.30 Uhr), 2. Halbfinale (19.45 Uhr)

Samstag, 23. Juli: AH-Spiel um Platz 3 (14.30 Uhr) - Spiel um Platz 3 (15.45 Uhr) - AH-Finale (17 Uhr) - Finale (18.15 Uhr)

Gruppe 1, GEFI BAU: TSV Dudenhofen, SV Zellhausen, TuS Froschhausen, TSG Mainflingen, Spvgg. Hainstadt

Gruppe 2, Autohaus Bernhard Nover: Alem. Klein-Auheim, Germ. Klein-Krotzenburg, SF Seligenstadt, TuS Klein-Welzheim, Spvgg. Seligenstadt

AH-Gruppe 1: Dudenhofen, Zellhausen, Germ. Großkrotzenburg, TSG Mainflingen, Spvgg. Hainstadt

AH-Gruppe 2: Al. Klein-Auheim, Klein-Krotzenburg, SF Seligenstadt, TuS Klein-Welzheim, Spvgg. Seligenstadt

„Wir kennen uns schon sehr lange und jetzt hat die Konstellation einfach gepasst“, sagt Bohl vor dem Start des Mainpokals. „Natürlich hatte Mainflingen nach dem unnötigen Abstieg aus der Kreisoberliga einen Aderlass zu verkraften, aber wir wollen uns mit jungen Spielen neu aufstellen.“ Bohl sieht seine Mannschaft beim Mainpokal und auch in der Meisterschaft erst einmal als Außenseiter. „Wir müssen erst zusammenfinden, und da kommt uns der Mainpokal als Vorbereitungsturnier gerade recht.“

„Wir haben jetzt dreimal in Folge nicht gewonnen“, sagt Sportfreunde-Abteilungsleiter Sven Kittler: „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass dies uns vorher schon einmal passiert ist.“ Kittler betont, dass für ihn der Mainpokal neben einer erfolgreichen Punktrunde eine ganz wichtige Sache ist. „Natürlich kommt die Spielzeit von einer Stunde den eher etwas schwächeren Mannschaften zu Gute, die sich leichter hinten reinstellen können.“ Kittler möchte keinen Druck aufbauen: „Aber ich glaube, wir wären mal wieder dran.“

„Wir freuen uns, dass es am Samstag endlich wieder losgeht“, sagt Markus Hefter vom Ausrichter Spvgg. Seligenstadt. „Wir hoffen, dass die steigenden Corona-Zahlen wenig Einfluss auf die Veranstaltung haben wird und dass sich die Zuschauer nicht vom zahlreichen Kommen abhalten lassen.“ Hefter spricht allen Teilnehmern und Fans aus dem Herzen: „Es wird endlich Zeit, dass es wieder losgeht, dass es zu einem geregelten Turnierablauf kommen wird.“

Traditionell treten neun Mannschaften an, in den vergangenen Jahren wurde jeweils mit einem Gästeteam aufgefüllt. Diesmal ist der TSV Dudenhofen mit dabei und darf auch gleich das Eröffnungsspiel gegen den SV Zellhausen bestreiten. „Wir haben uns über die Einladung sehr gefreut und diese natürlich sofort angenommen“, sagt Dominik Häfner, Trainer des Kreisoberligisten aus Rodgau: „Ich habe den Mainpokal als Spieler bei den Sportfreunden schon selbst mitgemacht, das ist eine ganz coole Sache.“

Gespielt wird in zwei Gruppen, eine Begegnung dauert jeweils zweimal 30 Minuten. Das Los hat entschieden, dass sich der TSV Dudenhofen in der ersten Gruppe mit den A-Ligisten SV Zellhausen, der Spvgg. Hainstadt und den beiden Kreisoberligaabsteigern TuS Froschhausen und TSG Mainflingen auseinandersetzen wird.

Nominell ist die zweite Gruppe mit Verbandsligaaufsteiger Sportfreunde Seligenstadt und dem Gruppenligisten Germania Klein-Krotzenburg besser bestückt. Dazu kommen aus der A-Liga Gastgeber Spvgg. Seligenstadt, die Alemannia aus Klein-Auheim sowie die TuS Klein-Welzheim. Die Finals steigen am Samstag 23. Juli.

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