Mit Joker aus Altherrenteam in die Hessenliga

Offenbach - Das zweite Relegationsspiel zur Fußball-Hessenliga gewannen die Sportfreunde Seligenstadt knapp mit 2:1 gegen Buchonia Flieden. Siegtorschütze in der Nachspielzeit war Michael König.Von Daniel Schmitt

Dabei wurde der 35-jährige erst in der Endphase dieser Saison aus den „Alten Herren“ reaktiviert. König hatte seine offizielle Karriere, in der er unter anderem für Eintracht Frankfurt, den SV Wehen und den FSV Frankfurt spielte, vor dieser Runde beendet, könnte nun trotzdem ein entscheidender Faktor für den Aufstieg sein. Auch heute Abend (19 Uhr) gegen den FC Eddersheim.

Herr König, was war es für ein Gefühl, in der 90. Minute den entscheidenden Treffer zum 2:1 zu erzielen?

Es war natürlich ein sehr angenehmes Gefühl. Das hatte sich die Truppe insgesamt aber auch verdient. Die jungen Kerle marschieren viel. Es macht eine Menge Spaß.

Wie kam es zur Rückkehr nach knapp einem Jahr Pause?

Peter Löhr hatte mich vor ein paar Wochen gefragt. Da hat die Mannschaft wohl ein paar Chancen zu viel vergeben. Außerdem war immer klar, dass ich einspringe, wenn Not am Mann ist.

Wie haben Sie sich fit gehalten?

Einmal pro Woche im Altherren-Training. Das war es. Aber man muss schon sagen, dass das Tempo für mich eigentlich einen Tick zu hoch ist. 20 bis 30 Minuten geht das, aber 90 Minuten würde ich mich das nicht trauen.

Wie sehen Sie die Chancen vor dem Finale der Relegation gegen Eddersheim?

Erstmal müssen wir unser Spiel gewinnen. Der Rest liegt nicht unbedingt in unserer Hand. Wichtig war es auf jeden Fall, eine gute Ausgangslage zu schaffen, damit hoffentlich auch ein paar Zuschauer kommen. Unser Erfolg sollte sich ja auch gelohnt haben.

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