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JSK Rodgau holt letzten Titel der Saison

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Jubelnder Favorit: Verbandsligist JSK Rodgau siegte im Kreispokal-Endspiel erwartungsgemäß gegen die klassentiefere SG Nieder-Roden.
Jubelnder Favorit: Verbandsligist JSK Rodgau siegte im Kreispokal-Endspiel erwartungsgemäß gegen die klassentiefere SG Nieder-Roden. © eyssen

Der JSK Rodgau hat durch einen klaren Finalsieg im Derby gegen die klassentiefere SG Nieder-Roden verdient den Offenbacher Fußball-Kreispokal gewonnen.

Nieder-Roden – Die favorisierte Mannschaft der JSK Rodgau hat gestern Abend mit einem 4:0 (2:0)-Sieg bei der SG Nieder-Roden den Fußball-Kreispokal 2021/2022 gewonnen. Vor 300 Zuschauern war die Elf von Trainer Klaus Dörner das dominierende Team und gewann letztlich auch in der Höhe verdient. Damit hat sich die JSK Rodgau für den Hessenpokal qualifiziert, tritt dort in Runde eins beim Verbandsligarivalen SG Bornheim/GW Frankfurt an.

„Es war ein verdienter Sieg“, sagte Dörner. „Wir haben sehr effektiv gespielt und unsere Chancen aus ausgenutzt.“ Dabei mussten die Rodgauer auf eine Reihe von Neuzugängen verzichten, die noch nicht spielberechtigt waren. „Wir hatten weitere gute Chancen, doch Nieder-Rodens Torwart Lennart Lutz hat auch stark gehalten.“ Dörner betonte, dass die JSK ohne Lutz gar nicht im Endspiel stehen würde. „In der abgelaufenen Saison war er unser Torwart und hat im Pokalspiel in Lämmerspiel beim Elfmeterschießen unseren Erfolg gesichert.“

Enttäuscht war Gruppenligist Nieder-Roden von der eigenen Leistung. „Es war eine klare Angelegenheit“, gab Trainer Tevfik Kilinc zu. „Wir haben nicht sehr viel umsetzen können und jetzt bis zum Saisonstart zwei Wochen Zeit, an den Fehlern zu arbeiten.“

„Es ist schade, wir hätten gerne bei einer so tollen Kulisse mehr Gegenwehr gezeigt, wollten das Finale offen gestalten“, sagte Nieder-Rodens Sprecher Matthias Dries. „Sehr zufrieden“ zeigte sich Andreas Humpert, der Sportliche Leiter der JSK Rodgau: „Es war ein sehr guter Auftritt von unserer Mannschaft.“ Humbert sah ein deutliches Chancenplus bei seinem Team. „Unser Sieg hätte durchaus noch höher ausfallen können.“

„Mit diesem Spiel haben wir die Saison 21/22 abgeschlossen“, zog Kreisfußballwart Jörg Wagner ein Fazit. „Wir haben ein gutes Spiel gesehen, das Finale war Werbung für den Amateurfußball und die JSK Rodgau erwies sich als würdiger Kreispokalsieger“, so Wagner weiter.

Nach einer Viertelstunde nutzten die Gäste eine ihrer ersten Chancen zum Führungstreffer. Elton Mensah war von der Nieder-Röder Abwehr nicht zu halten. In der Folgezeit hatte die JSK weitere gute Einschussmöglichkeiten, doch Nieder-Rodens Torwart Lennart Lutz war auf dem Posten. Dennoch gelang dem Verbandsligisten durch Savvas Konstantinidis noch vor der Pause das zweite Tor.

Kurz nach dem Wiederanpfiff stockte Petrit Hulaj zum 3:0 auf (50.) und sorgte damit bereits für die Entscheidung. In der Schlussphase erzielte Konstantinidis seinen zweiten Treffer und sicherte somit letztlich den deutlichen Endstand von 4:0.

Von Rolf Joachim Rebell

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