FUSSBALL Offenbacher Kreisschiedsrichtertag verschiebt Führungswechsel / Lob von allen Seiten für Tobias Stieler

Der Jüngste pfeift mit zwölf, der Älteste mit 81 Jahren

Reges Interesse: Sehr gut gefüllt war die TSV-Turnhalle in Heusenstamm bei der Vollversammlung der Schiedsrichter des Fußballkreises Offenbach, der mit 287 aktiven Referees zu den mitgliederstärksten in Hessen zählt. Fotos (2): rebell

Heusenstamm – Von großer Einigkeit geprägt war die Vollversammlung der Schiedsrichter des Fußballkreises Offenbach in der sehr gut gefüllten TSV-Turnhalle in Heusenstamm. Volker Geupel (Kickers Offenbach) bleibt Kreisschiedsrichterobmann.

Dagegen sind Günter Kiepfer als Stellvertreter und Ole Sicker als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit neu im Kreisschiedsrichterausschuss. Sie wurden jeweils ohne Gegenstimme gewählt.

Kiepfer (Spvgg. Dietesheim) und Sicker (Susgo Offenthal) ersetzen Hubert Doll (SG Hainhausen) und Kai Nehler (TSV Heusenstamm), beide hatten nicht mehr kandidiert. Neuer Kreislehrwart ist Terlan Tavasolli (SKG Rumpenheim), als Schriftführer fungiert fortan Maximilian Mayer (Spvgg. Dietesheim).

Geupel betonte noch einmal, dass er „eigentlich nicht mehr antreten wollte“. Die Entscheidung, sich trotzdem erneut zur Wahl zur stellen, begründete er damit, dass er auf diese Weise Zeit für die ursprünglich geplante Nachfolgereglung gewinne. Laut Geupel war nämlich eigentlich vorgesehen, dass sein aktueller Stellvertreter Kiepfer sowie der junge Max Mayer als Duo Offenbachs Schiedsrichter anführen sollen. Berufsbedingt steht Mayer, der eine Ausbildung zum Polizeibeamten absolviert, in den kommenden zwei Jahren jedoch nicht zur Verfügung. Daher wolle man den Wechsel „möglicherweise in der Mitte der geplanten Amtszeit von vier Jahren vornehmen.“

Mit 287 aktiven Referees zählt der Fußballkreis Offenbach zu den mitgliederstärksten in Hessen. „Unser jüngster Schiedsrichter ist gerade zwölf Jahre alt, unser ältester leitet noch mit 81 Jahren seine Begegnungen“, berichtete Geupel.

Großes Lob gab es von allen Schiedsrichtern fürs Durchgreifen von Tobias Stieler (SG Rosenhöhe), der vergangenen Samstag dem Mönchengladbacher Alassane Plea im Erstligaspiel bei RB Leipzig Gelb-Rot gezeigt hatte. Grund war eine abfällige Geste des Spielers, die dieser kurz darauf wiederholte. Auch Heusenstamms Bürgermeister Halil Öztas (selbst Schiedsrichter), Christoph Schröder vom Verbandsschiedsrichterausschuss und Kreisfußballwart Jörg Wagner lobten in ihren Grußworten die Leistung Stielers. Ralf Viktoria (Rodgau) war in doppelter Funktion anwesend: als Mitglied mit Stimmkarte und als Schatzmeister sowie Repräsentant des Hessischen Fußball-Verbandes.  rjr

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