Karriereende für Goldschmitt

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Karriereende für Kickers-Spieler: Erneuter Knorpelschaden bei dem 22-jährigen Goldschmitt 

Offenbach (cd) - Karriereende mit 22 Jahren: Was klingt wie ein Alptraum. Für den Kickers-Spieler Daniel Goldschmitt ist das zur bitteren Realität geworden.

Der einstige Innenverteidiger der Offenbacher Kickers (acht Einsätze in der 3. Liga, einer im DFB-Pokal) muss die Fußballschuhe aus gesundheitlichen Gründen endgültig an den Nagel hängen, obwohl er sich gerade erst auf sein Comeback vorbereitet hatte.

„Alles sah gut aus. Ich hatte sogar schon Sprints gemacht“, sagte Goldschmitt, der kurz davor war, die Reha zu beenden und bei der zweiten Mannschaft der Kickers ins Training einzusteigen. So weit kam es aber nicht.

Zu viel für eine Karriere als Profi-Fußballer

Der gebürtige Wertheimer, der unlängst im Gespräch mit unserer Zeitung noch die Hoffnung geäußert hatte, dass sein Verletzungspech jetzt verbraucht sei, zog sich erneut einen Knorpelschaden im Knie zu. Den dritten bereits in knapp drei Jahren. Hinzu kamen während dieser Zeit noch zwei Kreuzbandrisse. Zu viel für eine Karriere als Profi-Fußballer. Besonders ärgerlich: Die abermalige Schädigung des Knorpels war offensichtlich vermeidbar. Sie sei durch „zu hohe Belastung im Training“ entstanden, so Goldschmitt.

Immerhin: Das Karriereende trifft den Blondschopf, der am vergangenen Montag operiert wurde, nicht völlig unvorbereitet. „Goldi“ studiert Sportmanagement an einer Fernuniversität und will außerdem seinen Sportfachwirt machen. Dass er nicht mehr Fußball spielen kann, stimmt ihn dennoch traurig. „Das ist richtig schade“, sagt er.

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