Sieg für Fränkisch-Crumbach fällt in der Nachspielzeit

Kreisoberliga Dieburg/Odenwald: Nackenschlag für Klein-Zimmern

Dieburg - In der Fußball-Kreisoberliga Dieburg/Odenwald hat der Tabellenvierte Viktoria Klein-Zimmern in letzter Minute den Treffer zur 2:3-Niederlage gegen den TV Fränkisch-Crumbach kassiert. Viktoria Schaafheim siegte klar gegen Germania Ober-Roden II. Bei einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf musste der TSV Langstadt ein 1:5 hinnehmen.

Viktoria Schaafheim - Germania Ober-Roden II 3:0 (1:0)

Die Verantwortlichen beider Vereine waren sich einig, dass der Schaafheimer Sieg absolut in Ordnung ging. „Das war ein wichtiger Erfolg für uns. Wir waren klar überlegen und hätten noch höher gewinnen können“, meinte Schaafheims Sportlicher Leiter Florian Schmidt. Germania-Trainer Johannes Peters war nach der zweiten klaren Niederlage in Folge dagegen bedient. „Das war eine schwache Leistung.“

Viktoria Schaafheim: Gunkel, Erbacher, Patrick Böhm, Fey, Pascal Böhm, Markus Lackner, Sebastian Kurz, Becker, Kreher, Marvin Kurz, Daniel Lackner (Öcal, Romero Lagares, Trippel)

Germania Ober-Roden II: Gotta, Seidl, Shafiq (60. Keles), Geyer, Fenkl, Daniel Gruber, Spieß, Bromberger (60. Ayk Sahinyan), Cerveny (46. Korndörfer), Beutin, Aram Sahinyan

Tore: 1:0 Sebastian Kurz (20., FE), 2:0 Markus Lackner (47.), 3:0 Marvin Kurz (80.)

Viktoria Klein-Zimmern - TV Fränkisch-Crumbach 2:3 (1:1)

In der Nachspielzeit erzielten die Gäste den Siegtreffer. „Das war schon ein kleiner Nackenschlag“, sagte Klein-Zimmerns Trainer Timo Rödler. „Wir waren spielerisch die bessere Mannschaft, von den Chancen her war es relativ ausgeglichen“, so Rödler.

Der Klein-Zimmerner Trainer ärgerte sich, dass seiner Mannschaft zwei seiner Meinung nach „glasklare Elfmeter“ verweigert wurden. Ein Foulelfmeter im ersten Durchgang und ein Handelfmeter („Klarer geht es kaum“) in der zweiten Hälfte. In der Schlussphase hätte Fränkisch-Crumbach aber auch den größeren Willen zum Sieg gezeigt, räumte Rödler ein.

Viktoria Klein-Zimmern: Africh, Jan Müller, Soffack Dongmo, Tarp Rosenauer, Ollesch, Nowak (70. Glenz), Krauss (80. Bauer), Böttler, Stroh (30. Wiedekind), Neudert, Bernhard

Tore: 0:1 Henschke (15.), 1:1 Wiedekind (39.), 2:1 Jan Müller (61., FE), 2:2 Tunyic (74.), 2:3 Stefanovski (90., +1)

Klein-Zimmern verliert Derby gegen Babenhausen: Bilder

SV Lützel-Wiebelsbach - TSV Langstadt 5:1 (3:0)

Nach dem 2:6 gegen Babenhausen die zweite deutliche Niederlage in Folge für die Langstädter. „Eine katastrophale Leistung“, gab Langstadts Sportlicher Leiter Christian Segeth zu. Lützel-Wiebelsbachs Sebastian Amend gelang in der ersten Hälfte ein Hattrick. Zur Pause war die Partie bei einer 3:0-Führung der Gastgeber bereits vorentschieden. Für die Langstädter traf lediglich Spielertrainer Mark Schierenberg zum 5:1-Endstand.

TSV Langstadt: Schmidgall, Hippe, Sternheimer, Schildbach (46. Schierenberg), Wachtel, Naim, Tat (33. Meiswinkel), Alan, Önk, Santur, Dobrunat (39. Schornstein)

Tore: 1:0 Sebastian Amend (8.), 2:0 Sebastian Amend (29.), 3:0 Sebastian Amend (32.), 4:0 Sascha Amend (49.), 5:0 Daum (73.), 5:1 Schierenberg (88.)

Germania Babenhausen - TSG Steinbach 3:1 (1:1)

Babenhausen war überlegen, gleich in der ersten Minute traf Alexander Haberkorn den Pfosten. Güngör Bayrak brachte Babenhausen in Führung. „Mit ihrer ersten Chance haben die Steinbacher ausgeglichen“, sagte Babenhausens Spielausschussvorsitzender Toni Coppolecchia. Nach der Pause sei Steinbach dann etwas besser ins Spiel gekommen, so Coppolecchia. Der 3:1-Sieg durch weitere Tore von Kevin da Silva und Alexander Haberkorn sei aber absolut verdient gewesen, der Erfolg hätte durchaus höher ausfallen können. (ey)

Germania Babenhausen: Klug, Bayrak, Corso, Kuduz, Bejaoui, Dönmez (62. Ürün), Moretti, Haberkorn, da Silva, Kolchak (46. Altunbas), Romeo

Tore: 1:0 Bayrak (20.), 1:1 Benjamin Reimer (37.), 2:1 da Silva (62.), 3:1 Haberkorn (70.)

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.