Schaafheim verliert Spiel und Torwart

Schlusslicht TS Ober-Roden II  will dem Dritten Paroli bieten

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Die TS Ober-Roden II will kämpfen.

Dieburg -   Wenn die TS Ober-Roden II am Sonntag als Tabellenletzter der Fußball-Kreisoberliga Dieburg/Odenwald den Dritten Hassia Dieburg erwartet, der zuletzt drei Siege in Folge feierte, sind die Gäste klar in der Favoritenrolle, wobei TS-Trainer Oliver Hitzel-Kronenberg seine Mannschaft nicht chancenlos einschätzt.

Während Dieburgs Trainer Wolfgang Kern weiter auf Aufstiegsrundenplatz zwei hofft, schielt die TS auf den Relegationsplatz in der unteren Tabellenregion. Sechs Punkte beträgt der Rückstand auf den Drittletzten. Da will die TS halbwegs dranbleiben, um nach der Winterpause noch realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu haben. „Der letzte Heimauftritt beim 6:2 gegen Beerfelden hat Mut gemacht, dass wir der Hassia Paroli bieten können“, sagt Hitzel-Kronenberg. Auch wenn die 0:3-Niederlage in Neustadt am Sonntag einen Rückschlag bedeutete. .

Mit neun Treffern ist Routinier Torsten Schnitzer bester Torschütze der Dieburger. Schnitzer, der in den vergangenen drei Spielen viermal traf, meint: „Es läuft trotz einiger Verletzter ganz gut momentan. Die TS hat aber eigentlich eine gute Mannschaft, auch wenn das die Punktezahl momentan nicht widerspiegelt“.

Der souveräne Spitzenreiter SG Langstadt/Babenhausen tritt beim Aufsteiger Türkspor Beerfelden an. Beim 4:4 im Hinspiel lief noch nicht alles rund, diesmal ist das Team von Spielertrainer Mario Moretti aber klarer Favorit. Auf Viktoria Klein-Zimmern, die als Siebter nur drei Punkte Rückstand auf Platz zwei hat, wartet die Auswärtsaufgabe beim 13. TSG Steinbach. Germania Ober-Roden II hat mit dem Vierten FV Mümling-Grumbach eine deutlich schwerere Aufgabe.

Bilder: SG Babenhausen gewinnt in Dieburg

Gestern verlor der Tabellenvorletzte Schaafheim ein Nachholspiel beim TV Fränkisch-Crumbach mit 3:4 (1:1). Die Fränkisch-Crumbacher zogen auf 4:1 davon. Schaafheim verkürzte in der Schlussphase noch auf 4:3. Schaafheims Torhüter Nicholas Gunkel musste bereits nach zehn Minuten verletzt ausgewechselt werden, für ihn ging Feldspieler Philipp Becker ins Tor. „Insgesamt war Fränkisch-Crumbach besser. Wir haben gegenüber den letzten Spielen aber eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt“, sagte Schaafheims Betreuer Leon Bernhardt. Am Sonntag spielt Schaafheim beim Tabellenfünften TSV Seckmauern.

Viktoria Schaafheim:  Gunkel; Höreth, Romero Lagares, Pascal Böhm, Cakici, Markus Lackner, Virag, Manuel Krapp, Becker, Eifert, Kreher (Wiche)

Tore: 1:0 Stefanovski (2.), 1:1 Eifert (6.), 2:1 Jakovenko (62.), 3:1,   4:1 Stefanovski (67., 70.), 4:2 Romero-Lagares (87./FE), 4:3 Pascal Böhm (90.+3) (ey)

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