Fußball

Kilinc widerspricht: „Kein Interessenkonflikt“

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Fußball Symbolbild.

Nun ist die Zeit für Murat Kilinc beim Fußball-Kreisoberligisten 1. FC Langen doch vorzeitig abgelaufen. Zu Beginn des Monats hatte der Trainer seinen Abschied zum Saisonende verkündet.

Langen – Nach einem weiteren Treffen zwischen Kilinc und den Verantwortlichen des Clubs wurde nun entschieden, sich sofort zu trennen. Die Interessenkonflikte in der weiteren Planung der neuen Saison seien zu groß, heißt es von Seiten des Vereins. Hinter vorgehaltener Hand wird Kilinc vorgeworfen, Spieler mit zu Ligarivale TSG Neu-Isenburg nehmen zu wollen, den er künftig trainieren wird.

„Wir haben unsere fast fünf Jahre lange, erfolgreiche Zusammenarbeit einfach ein paar Wochen früher beendet“, sagte Pedram Navidi vom Spielausschuss des 1.FC Langen. Kilic widersprach. „Ich habe das Gespräch etwas anders in Erinnerung, möchte mich dazu aber nicht mehr äußern“, erklärt er. Von einem Interessenkonflikt könne keine Rede sein.

Navidi wird mit seinem Spielausschusskollegen Waldemar Schick und zwei, drei routinierten Spielern in den noch fünf ausstehenden Ligaspielen das Team betreuen. Man hofft, dass weitere Spiele dazu kommen. Nach dem Mainflinger Patzer haben die Langener plötzlich wieder gute Chancen, noch Zweiter zu werden und über die Relegation den angestrebten Wiederaufstieg in die Gruppenliga zu packen. Auch Kilinc drückt weiter die Daumen. „Ich war als Zuschauer gegen Offenthal dabei, werde mir auch die weiteren Spiele ansehen und hoffe, dass die Jungs den Aufstieg packen.“

Zur neuen Saison wird Marco Betz, der aktuell noch für RW Frankfurt spielt, den Trainerposten beim „Club“ übernehmen (wir berichteten).

rjr

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