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Mainpokal: Favorit müht sich zum Turniersieg

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Doppelter Erfolg: Sowohl die erste Mannschaft als auch die „Alten Herren“ der Sportfreunde Seligenstadt holten diesmal beim Fußballturnier um den Mainpokal den Titel. Gefeiert wurde gemeinsam.
Doppelter Erfolg: Sowohl die erste Mannschaft als auch die „Alten Herren“ der Sportfreunde Seligenstadt holten diesmal beim Fußballturnier um den Mainpokal den Titel. Gefeiert wurde gemeinsam. © eyssen

Favorit Sportfreunde Seligenstadt hat das Fußballturnier um den Mainpokal gewonnen. Im Finale hatten die „Roten“ aber mit Germania Klein-Krotzenburg beim 1:0 einige Mühe. Auf den neuen Torjäger war jedoch Verlass.

Seligenstadt – Die Sportfreunde Seligenstadt haben das 47. Fußballturnier um den Mainpokal gewonnen und sich damit nach 2016 wieder in die Siegerliste eingetragen. Doch der Titelfavorit hatte im Finale gegen die SG Germania aus Klein-Krotzenburg einige Mühe, ehe der 1:0-Erfolg feststand. Robin Weber erzielte den entscheidenden Treffer erst in der Verlängerung.

Weber, Seligenstadts Neuzugang von der SG Rosenhöhe, wurde mit insgesamt zehn Treffern auch als erfolgreichster Torschütze der beiden vergangenen Wochen ausgezeichnet. Da auch die „Alten Herren“ der Sportfreunde ihr Finale mit 10:0 gegen Germania Großkrotzenburg gewannen, feierten die „Roten“ vor 500 Zuschauern einen Doppelerfolg. Zuvor hatte sich Vorjahressieger TSG Main-flingen mit einem 4:1 gegen die Spvgg. Hainstadt den dritten Rang gesichert.

Sportfreunde Seligenstadt - Germ. Klein-Krotzenburg 1:0 (0:0/0:0) n.V. „Ich hätte uns schon etwas frischer erwartet“, meinte Seligenstadts Trainer Lars Schmidt nach dem mühevollen Endspielsieg. „Nach fünf Vorrundensiegen, darunter auch ein klarer Erfolg gegen Klein-Krotzenburg, haben einige vielleicht das Finale etwas zu leicht genommen.“ Der Verbandsliga-Aufsteiger und Titelfavorit war zwar während der gesamten Begegnung die spielbestimmende Mannschaft, die besseren Chancen hatten aber die Klein-Krotzenburger. Marvin Schwab vergab freistehend per Kopf aus kürzester Distanz, Lucas Eckert scheiterte später am Aluminium des Seligenstädter Tores. Aber auch die Sportfreunde hatten ihre Chancen, Robin Weber vergab die erste und der eingewechselte Kevin Betker scheiterte auch am Pfosten.

„Ich kann nicht unzufrieden sein, ich kann nicht enttäuscht sein“, sagte Klein-Krotzenburgs Spielertrainer Vuk Toskovic. „Uns hat einfach etwas das Glück gefehlt.“ Tuskovic sah eine Mannschaft, die gegen den Favoriten dagegen hielt. „Leider war auch unser Kader etwas zu klein. Ich konnte in der Verlängerung nicht mehr wechseln und somit keine neuen Impulse von der Bank bringen“, haderte Toskovic.

Tor: 1:0 Weber (49.)

TSG Mainflingen - Spvgg. Hainstadt 4:1. Nach einer Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt verdiente sich die TSG Mainflingen den Erfolg im „kleinen Finale“, holte sich als Vorjahressieger diesmal Rang drei. „Die erste Hälfte war sehr durchwachsen“, meinte Trainer Steffen Bernard, „aber wir haben uns steigern können.“ Mit dem gesamten Abschneiden beim Mainpokal war Bernard sehr zufrieden. „Nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga hatten wir schon einen Umbruch, aber wir haben hier das Optimale herausgeholt.“

Tore: 1:0 Weiher, 2:0 Bohl, 3:0 Götze, 4:0 Weiher, 4:1 Jung (FE)

Von Rolf Joachim Rebell

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