GRUPPENLIGA Neu-Isenburg in Obertshausen / Steinheim ohne Zormpalas

SV Pars hofft auf Namavizadeh

Offenbach – Kickers Obertshausen und Spitzenreiter SV Pars Neu-Isenburg eröffnen heute den Spieltag in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost. Am Samstag wollen die Sportfreunde Seligenstadt gegen die SG Bruchköbel ein Zeichen setzen.

Die SG Rosenhöhe reist am Sonntag als Favorit zum Tabellenletzten Germania Klein-Krotzenburg. Derweil kämpfen die SG Nieder-Roden und der 1. FC Langen gegen das Abrutschen in untere Tabellengefilde an.

Kickers Obertshausen - SV Pars Neu-Isenburg (heute, 19.30 Uhr). Nach dem 0:6 bei der SG Rosenhöhe geht Kickers Obertshausen gewiss nicht als Favorit ins Match gegen Spitzenreiter Pars Neu-Isenburg. „Pars ist eine gute spielstarke Mannschaft, es wird viel davon abhängen, wie sie ins Spiel reinfinden“, meint Kickers-Trainer Marcel Dindorf. Die Einsätze von Vincent König und Ediz Davulcu stehen bei den Gastgebern auf der Kippe. Der SV Pars ist nach dem 5:0-Sieg gegen die Sportfreunde Oberau zwar wieder in der Spur, doch drei Auswärtsniederlagen mit insgesamt 3:14 Toren nagen am Spitzenreiter. Auf die Rückkehr des treffsicheren Maziar Namavizadeh wird gehofft. „Es wird Zeit, wieder einmal auswärts zu punkten“, sagt Trainer Sasan Tabib, der wie einige andere Spieler eine Vergangenheit bei den Kickers hat. In Obertshausen startete Tabib einst als „Co“ von Lars Schmidt seine Trainerlaufbahn.

Sportfreunde Seligenstadt - SG Bruchköbel (Sa., 16 Uhr). Zuletzt mussten sich die Sportfreunde beim defensivstarken FC Langen mit einem torlosen Remis zufrieden geben, doch im Heimspiel gegen die SG Bruchköbel soll wieder gejubelt werden. „Wir treffen auf eine absolute Spitzenmannschaft, doch für uns wird es wichtig sein, dass wir auch in diesem Spiel agieren und nicht nur reagieren“, erläutert Bruchköbels neuer Trainer Claus Schäfer.

Sportfreunde Oberau - 1. FC Langen (So., 14.30 Uhr). Der FC Langen stellt mit lediglich 14 Gegentreffern die stärkste Abwehr der Liga, doch punktemäßig hat sich diese Stärke bislang nicht positiv auf das Tabellenbild auswirken können, da die Elf von Spielertrainer Marco Betz auch erst zwölfmal getroffen hat. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge ist klein, bei Mitaufsteiger Sportfreunde Oberau geht es um wichtige Punkte. „Wenn wir einen entspannten Winter haben wollen, müssen wir gewinnen“, redet Langens Sportchef Pedram Navidi nicht lange um den heißen Brei herum. Die Rückkehr von Konstantin Rieß und Nico Lippert verschafft den Gästen zusätzliche Optionen im Offensivbereich.

FSV Bad Orb - SVG Steinheim (So., 14.30 Uhr). Der SVG Steinheim ist derzeit auswärts stärker als zu Hause, daher reist die Mannschaft von Trainer Jürgen Baier auch zuversichtlich zum Aufsteiger FSV Bad Orb. Die Kurstädter wiederum haben in den vergangenen Wochen eine gewisse Heimstärke an den Tag gelegt, was für einen interessanten Vergleich spricht. „Bei uns läuft es wieder etwas besser, daher wollen wir nicht mit leeren Händen aus Bad Orb abreisen“, sagt SVG-Sportchef Bernd Hartmann. Gegen einen guten Gegner sei der Ausgang wie so oft in dieser Liga tagesformabhängig. Evangelos Zormpalas laboriert noch an den Folgen eines Trainingsunfalls. Der Stürmer wurde mit mehreren Stichen oberhalb des Auges genäht und muss weiter pausieren.

FC Bayern Alzenau II - Türk Gücü Hanau (So., 14.30 Uhr). Türk Gücü Hanau hat sich zum Ziel gesetzt, mit mehr als 20 Punkten in die Winterpause zu gehen. „Wir sind seit Wochen nie schlechter als die Gegner“, sieht Türk Gücüs Spielertrainer Tim Müller seine Elf im Aufwärtstrend. Nach dem 4:2-Sieg gegen Nieder-Roden soll eine Serie gestartet werden. Mit konzentrierter Abwehrarbeit wollen die Hanauer nun auch bei der jungen und spielstarken Elf des FC Bayern Alzenau II bestehen. Ali Karan fällt weiterhin verletzt aus, der Defensivspieler wartet auf einen MRT-Termin, ansonsten sieht es bei Türk Gücü personell weitaus besser aus als noch vor Wochen.

SG Nieder-Roden - VfB Oberndorf (So., 14.30 Uhr). Aufgrund eher schwacher Resultate ist die SG Nieder-Roden aus dem einstelligen Tabellenbereich gepurzelt. Dorthin will die Elf von Trainer Roland Gerhardt schleunigst zurück, doch nun reist mit dem Tabellenzweiten ein dicker Brocken an. Gerhardt feilt am Defensivkonzept: „Wir kassieren zu viele Gegentore und müssen hinten wieder stabiler werden.“ Zudem, so der SGN-Coach, sind gegen den VfB vornehmlich kämpferische Tugenden gefragt. Für den verletzten Stamm-Keeper Marco Piesker wird Lars Schmidt zwischen den Pfosten stehen.

Germania Klein-Krotzenburg - SG Rosenhöhe (So., 14.30 Uhr). Erst war die Germania aus Klein-Krotzenburg spielfrei, dann folgte der Ausfall der Partie beim VfR Wenings. Der Spielplan meint es derzeit nicht gut mit dem Tabellenletzten und seinem neuen Trainer Stefan Lutz. Gegen die formstarke SG Rosenhöhe Offenbach muss jetzt zudem am Triebweg ein ganz dickes Brett gebohrt werden. „Die Klein-Krotzenburger sind besser als ihr derzeitiger Tabellenplatz, wir gehen das Spiel sehr respektvoll an, wollen aber natürlich unsere gute Form bestätigen“, erzählt SGR-Trainer Tevfik Kilinc. Nikola Aydin und Ahmet Demir fallen aus.  fs

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