Germania Ober-Roden empfängt Urberach

Trügerische Konstellation in der Fußball-Verbandsliga Süd

Offenbach -  Derbyzeit in Rödermark: In der Fußball-Verbandsliga Süd kommt es am Sonntag zum Duell zwischen der Germania aus Ober-Roden und Viktoria Urberach.

Während die Gäste bereits am vergangenen Sonntag im Einsatz waren, ist es für die Germania der Auftakt in den zweiten Saisonteil. Der dritte Rödermarker Klub der Liga, die TS Ober-Roden, tritt bereits heute Abend (19. 30 Uhr) beim Tabellenführer FC Bad Vilbel an. Hanau 93 gastiert am Sonntag bei RW Darmstadt, Stadtrivale SC 1960 startet erst am kommenden kommenden Mittwoch gegen Usingen in die Restsaison. 

Germania Ober-Roden - Viktoria Urberach (So., 14.30 Uhr)

Am vergangenen Sonntag gewann Urberach das Nachholspiel gegen Bad Homburg mit 3:0 und kletterte auf Rang neun. „Wir stehen zwar nur einen Zähler über der Abstiegszone, trotzdem ist es für die Jungs ein gutes Gefühl, mal aus dem roten Bereich draußen zu sein“, sagt Viktoria-Trainer Lars Schmidt und macht „gestiegenes Selbstvertrauen“ bei seiner Mannschaft aus. Aber, und das betont der Coach, die Partie in Ober-Roden habe völlig andere Vorzeichen. „Die Germania wird uns nach dem 3:0 sicher nicht unterschätzen. Zudem ist es ein Derby, das hat immer einen besonderen Charakter. Wir müssen konzentriert sein“, sagt Schmidt. Ferhat Gecili fehlt rotgesperrt, Patryk Czerwinski war die ganze Woche krank. Er könnte es aber zumindest in den Kader schaffen.

Für die Gastgeber ist das Derby der Start in den zweiten Saisonteil. Die Germania liegt zwar auf dem sechsten Platz, kann sich aber nicht zurücklehnen. „Die Tabellenkonstellation ist etwas trügerisch“, sagte Ober-Rodens Teammanager Daniel Hoffstadt angesichts von „nur“ sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. „Dass das Derby gleichzeitig ein Sechs-Punkte-Spiel für den Klassenerhalt ist, spornt zusätzlich an“, sagt Hoffstadt, der die 1:2 aus dem Hinspiel wettmachen will: „Wir sind fest davon überzeugt, das Derby auf eigenem Platz gewinnen zu können.“ Allerdings fehlt bei der Germania Top-Torjäger Marco Christophori-Como verletzt.

RW Darmstadt - Hanau 93 (So., 14.30 Uhr)

Die Gäste aus Hanau sind gut vorbereitet: Keine allzu großen Verletzungssorgen, ein 7:0 im letzten Testspiel gegen den Kreisoberligisten SV Neuses, es kann losgehen. „Wir sind äußerst optimistisch vor der Rückrunde“, sagt Hanaus Sprecher Hans Jung. Und das mit gutem Recht: Als Tabellenfünfter haben die Hanauer 32 Punkte auf dem Konto. Das sind zehn Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und bei einer weniger absolvierten Partie elf Punkte Rückstand zu Relegationsrang zwei. Dem Team des Trainerduos Christoph Prümm und Slavisa Dacic dürfte also eine verhältnismäßig ruhige Restrunde bevorstehen. Zumal sich die Hanauer in der Winterpause noch einmal verstärkt haben. Vor allem die Verpflichtung des neuen Angreifers Mustafa Saniyeoglu (Vatanspor Bad Homburg), der an der Seite vom besten Ligaschützen Christian Fischer (19 Tore) stürmen soll, mutet vielversprechend an. (dani)

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