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TS Ober-Roden braucht „90 Minuten Powerfußball“

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Bereit für die neue Saison: Sevket Yildirim (links) und die TS Ober-Roden treffen auf den VfB Ginsheim, der JSK Rodgau um Petrit Hulaj bekommt es mit den Sportfreunden 04 Frankfurt zu tun.
Bereit für die neue Saison: Sevket Yildirim (links) und die TS Ober-Roden treffen auf den VfB Ginsheim, der JSK Rodgau um Petrit Hulaj bekommt es mit den Sportfreunden 04 Frankfurt zu tun. © eyssen

Die TS Ober-Roden hat am ersten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Süd den Hessenliga-Absteiger VfB Ginsheim zu Gast. Zudem treffen die Meister Sportfreunde Seligenstadt und VfR Fehlheim aufeinander.

Offenbach – Da die Sportfreunde Seligenstadt wegen einer Hochzeitsfeier auf ihrem Gelände das ursprünglich für Freitag geplante Aufsteigerduell gegen den VfR Fehlheim auf Sonntag verlegen mussten, bestreitet die TS Ober-Roden am Samstag gegen Hessenliga-Absteiger VfB Ginsheim das Saison-Eröffnungsspiel der Verbandsliga Süd. Im Blickpunkt steht am ersten Spieltag auch das Aufeinandertreffen zwischen dem SC 1960 Hanau und Germania Ober-Roden. Für die Spvgg. 03 Neu-Isenburg beginnt die Runde erst am Dienstag mit dem Spiel bei Rot-Weiss Frankfurt.

TS Ober-Roden - VfB Ginsheim (Samstag, 14 Uhr). Elf Spieler fehlen der TS beim Start urlaubsbedingt. Trainer Bastian Neumann wird wohl maximal vier, vielleicht aber auch nur zwei Feldspieler auf der Bank sitzen haben. Trotz dieser schwierigen Voraussetzungen gibt es für die TS vor dem Auftaktspiel auch Grund zum Optimismus. Zuletzt zeigte der Tabellenelfte der Vorsaison beim 3:2-Sieg gegen Nachbar Germania zum Abschluss des Rödermark-Cups eine gute Leistung. „Am Samstag werden wir noch mal frischer sein“, ist sich Bastian Neumann sicher, dass sein Team, das in den vergangenen Wochen sehr gut gearbeitet habe, für das Ginsheim-Spiel auf den Punkt fit ist. Die Ginsheimer hat Neumann am vergangenen Samstag in einem Testspiel beobachtet. Um gegen den Hessenliga-Absteiger bestehen zu können, sei „90 Minuten lang Powerfußball“ nötig, so Neumann.

Besonders motiviert dürfte Dennis Profumo sein, der nach einem halben Jahr in Ginsheim, wo er hauptsächlich in der zweiten Mannschaft spielte, im Sommer zur TS zurückkehrte.

SC 1960 Hanau - Germania Ober-Roden (Sonntag, 15 Uhr). Hanau (4.) und Ober-Roden (6.) waren in der vergangenen Saison im oberen Tabellendrittel beheimatet. „Die Favoritenrolle liegt mehr bei ihnen“, meint Germania-Trainer Fabian Bäcker angesichts der Aufstiegsambitionen beim Gegner, der in der vergangenen Saison vier Punkte gegen Ober-Roden holte. Für Bäcker gibt es ein Wiedersehen mit Aret Demir, mit dem er in Alzenau gemeinsam spielte und den er dort auch trainierte.

Zwar gibt es einige urlaubs- und verletzungsbedingte Ausfälle - es fehlen Sascha Ries, Sebastian Marweg und Fynn Kantz - bei der Germania, die Zahl der Ausfälle würde sich aber im Vergleich zur Anfangsphase der vergangenen Saison im Rahmen halten, so Bäcker. Die zuletzt angeschlagenen Marco Christophori-Como und Johannes Günther werden wohl spielen können. Ob Marius Heinlein oder Felix Krug Lopez für den verletzten Dennis Weinreich im Tor stehen wird, entscheidet sich kurzfristig.

JSK Rodgau - FFV Sportfreunde 04 Frankfurt (Sonntag, 15 Uhr). Die 0:4-Niederlage in der ersten Hessenpokalrunde bei Ligakonkurrent SG Bornheim/GW hat man bei den Rodgauern aufgearbeitet. „Wir müssen an ein paar Schrauben drehen, was das Defensivverhalten angeht“, meint Trainer Klaus Dörner. Dabei war die Defensivarbeit in der vergangenen Saison meist die Stärke des Tabellenfünften der vergangenen Runde, der am Sonntag den Neunten der Vorsaison empfängt. Die Sportfreunde schätzt Dörner mit Blick auf deren Neuzugänge einen Tick stärker ein als in der Vorsaison. „Wir müssen uns aber natürlich nicht verstecken“, so der JSK-Coach. Zumal mittlerweile alle Neuzugänge des JSK auch in Pflichtspielen einsatzberechtigt sind. Auch die Jügesheimer haben einige urlaubs- und verletzungsbedingte Ausfälle.

Sportfreunde Seligenstadt - VfR Fehlheim (Sonntag, 15 Uhr). Die Sportfreunde dominierten die Gruppenliga Frankfurt Ost in der vergangenen Saison deutlich, Fehlheim wurde in der Gruppenliga Darmstadt ebenfalls souverän Meister. Im letzten Test kassierten die Seligenstädter am vergangenen Sonntag eine 1:2-Niederlage gegen Pohlheim (Verbandsliga Mitte). „Ich war froh, dass wir noch einmal einen ordentlichen Test hatten. Auch wenn die Jungs vielleicht ein bisschen geschockt waren, dass es nicht so funktioniert hat wie bisher“, so Trainer Lars Schmidt, der hofft dass sein Team aus der Niederlage gelernt hat. Die Neuzugänge Robin Weber und Dominik Röhl dürften in der Anfangsformation stehen. Mit Domagoj Filipovic stand nach einer Verletzungspause gegen Pohlheim ein weiterer Zugang wieder auf dem Platz. Mateusz Malkiewicz fällt mit Muskelfaserriss aus. Ob Marcel Schneider, der angeschlagen ist, oder Neuzugang Valentino Di Bella im Tor stehen wird, ließ Lars Schmidt noch offen. Verpflichtet haben die Sportfreunde noch Isaiah Cole, der als Innenverteidiger und auf der linken Seite eingesetzt werden kann. Ob der 19-jährige US-Amerikaner, der zuletzt für den SV Zeilsheim auflief, am Sonntag bereits spielberechtigt ist, war noch offen.

SV Münster - SC Dortelweil (Sonntag, 15 Uhr). Münster startet gegen den Aufsteiger, der in der vergangenen Saison in der Gruppenliga Frankfurt West nur einmal verlor. „Von Dortelweil habe ich bislang nur gute Sachen gehört“, schätzt Münsters Trainer Naser Selmanaj den kommenden Gegner stark ein. „Aber wir spielen zu Hause und haben jetzt in der Verbandsliga auch eine gewisse Erfahrung gesammelt“, ist Selmanaj dennoch optimistisch, dass sein Team die ersten drei Punkte einfährt. Auch wenn die Vorbereitung durchwachsen und die Generalprobe „nicht berauschend“ verlaufen sei. Den letzten Test verlor Münster beim Gruppenliga-Aufsteiger Seckmauern mit 1:2. Jonas Seib und Tareq Hamed werden urlaubsbedingt gegen Dortelweil fehlen.  ey

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