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Hoffmann will Dietesheim in die Gruppenliga führen

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Wollen mit der Spvgg. Dietesheim um die Meisterschaft in der Kreisoberliga Offenbach mitspielen. Trainer Peter Hoffmann (Mitte) sowie seine Mitstreiter Frank Köhler (links) und Hafiz Demirtas.
Wollen mit der Spvgg. Dietesheim um die Meisterschaft in der Kreisoberliga Offenbach mitspielen. Trainer Peter Hoffmann (Mitte) sowie seine Mitstreiter Frank Köhler (links) und Hafiz Demirtas. © rebell

Nach 22 Jahren als Trainer in Neu-Isenburg und drei Jahren Pause hat Peter Hoffmann den Fußball-Kreisoberligisten Spvgg. Dietesheim übernommen. Mit namhaften Zugängen soll um die Meisterschaft mitgespielt werden.

Dietesheim - Peter Hoffmann ist neuer Trainer beim Fußball-Kreisoberligisten Spvgg. Dietesheim. Der 55-Jährige hat damit nach 22 Trainerjahren in Neu-Isenburg eine neue Aufgabe übernommen. Im März 2019 war für ihn nach 16 Jahren bei der Spvgg. 03 Neu-Isenburg das Ende gekommen.

„Als ich bei der Spielvereinigung angefangen habe, hatten wir fünf Mann, einen Trikotsatz und Schulden. Von der A-Klasse habe ich die Mannschaft dann bis in Hessens höchste Spielklasse geführt“, erinnert Hoffmann an die stete Entwicklung der 03er, die jetzt in der Verbandsliga Süd unter Trainer Nick Janovsky spielen. Zuvor hatte Hoffmann bereits etwas mehr als vier Jahre bei der TSG Neu-Isenburg gearbeitet, mit dem Team vom Buchenbusch sich die Meisterschaft in der Kreisoberliga geholt und ist ein Jahr später als Vizemeister der Gruppenliga erst in der Relegation knapp gescheitert.

Mit 16 Jahren war Peter Hoffmann bei der Spvgg. 03 Neu-Isenburg länger im Amt als Otto Rehagel oder Thomas Schaaf in der Bundesliga bei Werder Bremen (beide 14 Jahre). Lediglich Volker Finke brachte es beim SC Freiburg ebenfalls auf 16 Jahre Amtszeit als Trainer.

„Ich freue mich jetzt auf meine Arbeit in Dietesheim, die ich in den vergangenen Monaten bereits mitgestaltet habe“, sagt Hoffmann vor dem Start zum Dietesheimer Sommerturnier an diesem Freitag. „In der Winterpause steckten wir noch im Abstiegskampf, durch kontinuierliche Arbeit haben wir uns bis auf Rang vier vorgearbeitet“, sagt Hoffmann.

Frank Köhler, zuletzt Trainer und auch Assistent von Hoffmann, wird sich auf seine Arbeit im Abteilungsvorstand konzentrieren. „Wir suchen noch einen Co-Trainer, solange helfe ich noch“, sagt Köhler, der sich neben seiner Funktionärsarbeit weiter auf seinen Trainerschein konzentrieren möchte.

Zudem vermelden die Dietesheimer schon eine Reihe von Zugängen für die kommende Saison. Payman Khederzadeh kommt von Verbandsligaabsteiger Germania Großkrotzenburg, Sebastian Röhl spielte zuletzt in der Gruppenliga Frankfurt Ost beim Absteiger VfB Offenbach. Niklas Marquardt war zuletzt bei der zweiten Mannschaft der Spvgg. 03 Neu-Isenburg aktiv, von der Seligenstädter A-Jugend kommt Kianu Wabnitz an den Wingertsweg. Dazu haben sich auch Rückkehrer Marcel Reichel (zuletzt in Bayern), Mario Giuda von der Spvgg. Oberrad, Michael Tsantidis, zuletzt SG Götzenhain, und Atilla Manav vom TV Hausen den Dietesheimern angeschlossen.

„Wir haben einen guten Kader und wollen schon versuchen, um die Meisterschaft mitzuspielen, auch wenn die Konkurrenz stark sein wird“, sagt Hoffmann mit Blick auf Teams wie Teutonia Hausen, KV Mühlheim oder die Reserve der Offenbacher Kickers. Hoffmann spricht von 23 Spielern zuzüglich drei Torhütern für seinen Kader. Dazu kommt die zweite Mannschaft (Kreisliga A) sowie die A-Jugend, die in der Gruppenliga am Start ist.

In der vergangenen Woche hat die Sportvereinigung mit ihrer Vorbereitung begonnen. In ihrem ersten Spiel des Sommerturniers tritt Hoffmanns Team am Samstag gegen den ambitionierten A-Ligisten des TV Hausen an.

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