Im vierten Anlauf raus aus der B-Liga

Offenbach - Dreimal hat die SKG Rumpenheim mit zwei vierten und einem dritten Platz in der Fußball-Kreisliga B Offenbach Ost knapp den Aufstieg verpasst, in der vergangenen Punktrunde schob sich das Team auf Rang zwei vor und sicherte sich den Aufstieg schließlich in der Relegation.

Nach fünf Jahren in der B-Liga dürfen die Rumpenheimer ab 12. August wieder eine Klasse höher antreten. .

Dabei hatten die Rumpenheimer Mitte April nach der 1:4-Niederlage beim späteren Meister TV Hausen II schon fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten, die TG Weiskirchen. Doch danach feierten die Rumpenheimer sechs Siege in Folge, erzielten dabei 32:6 Tore und setzten sich vor allen Dingen beim direkten Konkurrenten TG Weiskirchen mit 5:2 durch. Und in der Relegationsrunde stand der Aufstieg nach zwei Siegen gegen die A-Ligisten DJK Sparta Bürgel und FC Maroc frühzeitig fest. 123 Tore haben die Rumpenheimer in der vergangenen Saison erzielt, drei mehr als Meister TV Hausen II. In der Rückrunde war die Elf der Trainer Andreas Magel und Markus Neckermann das erfolgreichste Team. Neckermann hat den Posten nach der Niederlage beim Meister in Hausen von Magel übernommen und bis zum letzten, bedeutungslosen Spiel in der Aufstiegsrunde alle Partien gewonnen.

„Private und familiäre Grunde sind der Anlass, warum Markus Neckermann den Trainerposten nicht weiter ausüben wird“, sagt Abteilungsleiter Bernd Kriebel, „wir haben uns für Stefan Kissel als seinen Nachfolger entschieden.“ Kissel war zuletzt als Jugendtrainer in Urberach tätig. „Entscheidend für unseren Erfolg war der Zusammenhalt in der Mannschaft, das Kollektiv ist aufgestiegen“, möchte Kriebel keinen seiner Akteure besonders hervorheben. Doch die in der Winterpause gekommenen Sterlepper und Trumheller haben die Defensive noch einmal verstärkt. Mit Marcel Schäfer stellen die Rumpenheimer den erfolgreichsten Torschützen der Liga, er traf 31 mal „ins Schwarze“. Aber auch Bastian Hock (26), Manuel Hart (18) und Benjamin Maul (16) waren überdurchschnittlich für die Rumpenheimer erfolgreich. Kriebel schätzt sein Team in der A-Liga als ausreichend stark ein, „um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Wenn es gut läuft, kann ich mir durchaus einen einstelligen Tabellenplatz vorstellen, doch der Klassenerhalt ist das erste Ziel.“

Mit Serdar Erinc und Firat Isik haben zwei Spieler die SKG verlassen. Doch mit Niklas Flammersberger, Benjamin Hingst, Santo Marsala und Tobias Schweigert wurde mehr als Ersatz geholt. Und aus der Kreisoberliga wechselten Puya Khederzadeh und Andreas Gabor an die Kurhessenstraße. Von dem starken Kader - „Zuletzt waren 29 Mann im Training“, sagt Kriebel - kann auch das zweite Team in der C-Liga profitieren, dem durchaus ein Spitzenplatz in der kommenden Saison zuzutrauen ist. J rjr

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