Kosten von rund 19 Millionen Euro

Arbeiten für neue Gegentribüne in Darmstadt gestartet

+
Eine Planierraupe reißt während eines Pressetermins anlässlich des beginnenden Umbaus der Gegengeraden am Darmstädter Böllenfalltor einen Teil der Tribüne ab.

Darmstadt - Mit dem Abriss der traditionsreichen Stehplatz-Gegengerade hat Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 am Montag den bislang größten Schritt zu einem neuen Stadion gestartet.

Entstehen soll bis Ende des kommenden Jahres eine überdachte Tribüne mit Sitz- und Stehplatzrängen. Die Stehplätze sollen bereits ab Beginn der nächsten Saison nutzbar sein. Die Kosten belaufen sich aktuell auf rund 19 Millionen Euro. Danach soll die Haupttribüne neu gebaut werden, was mit bis zu 22 Millionen Euro kalkuliert ist. Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) erinnerte daran, dass die ersten Überlegungen für ein neues Stadion vor fünfeinhalb Jahren mit einer Machbarkeitsstudie unternommen wurden - zu einem Zeitpunkt, da der Verein vor dem Abstieg in die 4. Liga stand. Viele Elemente, die das bisherige Stadion ausgemacht hätten, blieben erhalten. Vor allem aber bleibe die Arena am angestammten Ort.

Lilien-Geschäftsführer Michael Weilguny bekräftigte, dass ein Umbau unabdingbar sei, um künftig im Profifußball spielen zu können. Der Verein hatte das Stadion Anfang des Jahres in Erbpacht von der Stadt übernommen, die sich aber mit bis zu 21 Millionen Euro an den gesamten Baukosten beteiligen will. (dpa)

Bilder: OFC-Nachwuchs gewinnt gegen Lilien

Quelle: DA-imNetz.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare