Verstärkung für Abwehr

Almamy Touré wechselt zu Eintracht Frankfurt

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Almamy Touré trägt jetzt den Adler auf der Brust.

Frankfurt - Almamy Touré wird künftig in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt verteidigen. Der 22-Jährige, der sowohl die französische als auch die malische Staatsbürgerschaft besitzt, kommt von der AS Monaco an den Main und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023.

Bevor er bei den Monegassen einen Profivertrag unterschrieb, durchlief der Defensivspieler, der sowohl in der Innen- als auch auf der Rechtsverteidigerposition eingesetzt werden kann, die Jugendmannschaften des Klubs.

In der laufenden Saison kam Touré vier Mal in der Ligue 1 und einmal in der Champions League zum Einsatz. Zuletzt konnte der Spieler seinem Team aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht helfen.

„Mit Almamy Touré erhöhen wir die Flexibilität in unserer Abwehr. Zudem passt auch er mit seinen 22 Jahren in unser Anforderungsprofil und hat noch Entwicklungspotenzial“, sagt Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. „Wir haben ihn intensiv beobachtet und gewinnen mit Almamy einen talentierten und dennoch bereits recht erfahrenen Spieler hinzu.“

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„Ich bin sehr glücklich darüber, mich der Frankfurter Eintracht anzuschließen und kann es kaum erwarten, die Stimmung im Stadion live zu erleben. Zudem freue ich mich, meine neuen Mannschaftskollegen kennenzulernen und mich neuen Herausforderungen zu stellen“, sagt der 22-Jährige.

Bislang wurde der 1,83 Meter große Rechtsfuß 54-Mal in der französischen Liga, zehn Mal in der Champions League und zwei Mal in der Europa League eingesetzt. Almamy Touré wird in Frankfurt mit der Nummer 18 auflaufen. 

Eintracht Frankfurt hatte am letzten Tag der Wintertransferperiode noch einmal ordentlich zugeschlagen. Die Hessen verpflichteten neben Almamy Touré auch Martin Hinteregger. Der österreichische Nationalspieler kommt auf Leihbasis vom FC Augsburg an den Main und erhält demnach einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019.

Den Transfer möglich gemacht hatte ein Streit zwischen Martin Hinteregger und seinem Trainer Manuel Baum. Auf den Sturzflug des FC Augsburgs angesprochen, sagte Hinteregger über seinen Trainer: "Ich kann nichts Positives über ihn sagen und werde auch nichts Negatives sagen." Außerdem kritisierte er die taktische Einstellung des Teams. Die Folge: Geldstrafe und Einzeltraining, unter Baum hatte er keine Zukunft mehr.

Außerdem verpflichtete die Eintracht einen Perspektivspieler für die Defensive. Lucas Silva Melo, genannt „Tuta“, wechselt vom FC Sao Paulo an den Main. Der Abwehr-Allrounder, der sowohl Innenverteidiger als auch Rechtsverteidiger spielen kann, unterschreibt bei der Eintracht einen Vertrag über die kommenden viereinhalb Jahre bis zum Sommer 2023. (chw)

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