Alles ist möglich

Kommentar zum anstehenden Halbfinalspiel der Eintracht

Die richtungweisenden Tage für die Frankfurter Eintracht stehen unmittelbar bevor. Nach den Turbulenzen um den - spätestens zum Saisonende - scheidenden Trainer Niko Kovac und der 1:4-Pleite in Leverkusen droht nun das Aus im Halbfinale des DFB-Pokals auf Schalke. Von Holger Appel

Bei einer deutlichen Niederlage dürfte der stark in der Kritik stehende Kovac in den Bundesligaspielen gegen Hertha BSC und vor allem bei seinem künftigen Klub FC Bayern schon nicht mehr auf der Bank der Eintracht sitzen. Am Samstag gegen die mittelmäßigen Berliner und zwei Wochen später gegen den HSV muss die Eintracht einfach gewinnen, um die bisher so starke Saison mit dem Comeback in Europa noch krönen zu können.

Doch, nur zur Erinnerung, so schlecht wie das Ergebnis in Leverkusen auch klingen mag, so schlecht hat die Eintracht nicht gespielt. Auch die noch vor der Eintracht platzierten Leipziger haben vor wenigen Tagen gegen Leverkusen mit 1:4 verloren. Gut möglich, dass das starke Bayer auch einfach der falsche Gegner war zu diesem Zeitpunkt. Und dass sich die Eintracht jetzt schüttelt, eine Trotzreaktion zeigt und zum zweiten Mal in Serie zum DFB-Pokalfinale nach Berlin fährt. Auch das sollte man in diesen turbulenten Tagen nicht ausschließen.

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