Veh hat im Angriff die Qual der Wahl

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Trainer Armin Veh hat beim nächsten Spiel im Angriff die Qual der Wahl.

Frankfurt (sp) - Mit dem Kameruner Mo Idrissou (31) und dem Kanadier Rob Friend (30), den Neuzugängen zehn und elf, haben Sportdirektor Bruno Hübner und Trainer Armin Veh den Totalumbau der Frankfurter Eintracht nach dem Abstieg ganz nach ihren Wünschen abgeschlossen.

„Wir hatten sehr intensive Unterstützung von Heribert Bruchhagen“, sagte Hübner. Vor allem im Angriff sei die Eintracht nun „viel flexibler“ geworden, sagt Hübner.

Mit einem möglichen Abgang von Theofanis Gekas dagegen hätten die jüngsten Transfers „nichts zu tun“ gehabt. Bis Mittwochnacht um 24 Uhr hätte der Grieche noch nach England wechseln können, ein Angebot aber lag der Eintracht nie vor. Und so trainierte Gekas gestern mit dem Team und wird aller Voraussicht nach auch bleiben.

Multi-Kulti-Truppe vereint Profis aus zehn Kadern

Mit Friend, Idrissou, Hoffer und Gekas ist die Eintracht so prominent besetzt, dass der Trainer womöglich sein bisher bevorzugtes 4-2-3-1-System umstellen wird. „Wir haben jetzt zwei für die Wucht und zwei für die Schnelligkeit“, sagt Hübner, „das kann man gut kombinieren.“

Die Neuen werden wohl morgen beim Freundschaftsspiel in Baunatal zum ersten Mal das Eintracht-Trikot tragen. Nun wird es darauf ankommen, wie schnell die Multi-Kulti-Truppe der Eintracht, die nun Profis aus zehn Nationen im Kader vereint, zusammenwächst.

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