Zweite Saisonniederlage für die Eintracht

Bilder zum Spiel der SGE bei Schalke 04

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Am 6. Spieltag besiegte Schalke 04 die Frankfurter Eintracht mit 2:1.
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Am 6. Spieltag besiegte Schalke 04 die Frankfurter Eintracht mit 2:1.

Gelsenkirchen - Zweite Saisonniederlage für die Frankfurter Eintracht in der Fußball-Bundesliga. Beim FC Schalke 04 unterlagen die Hessen gestern Abend mit 0:2 (0:1). Von Peppi Schmitt

Es war eine unglückliche Niederlage für die über weite Strecken gleichwertigen, Mitte der zweiten Halbzeit sogar überlegenen Frankfurter. Beim entscheidenden Tor, dem 1:0 durch Joel Matip, hatten sie nicht aufgepasst. In der Nachspielzeit gelang Leroy Sane noch der zweite Treffer. „Wir haben phasenweise sehr gut gespielt“, sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen, „wir waren drauf und dran, den Ausgleich zu machen, hätten sogar in Führung gehen können.“ Doch die Frankfurter vergaben drei, vier beste Gelegenheiten und verpassten den Sprung auf Platz drei, der den Schalkern gelang.

Für den zuletzt so starken David Abraham kam Carlos Zambrano in die Mannschaft. Die Frankfurter waren dann von Beginn an in der Defensive gefordert. Doch sie überstanden die Schalker Drangphase und kamen besser ins Spiel im Nebel der Arena. Die teilweise schlechte Sicht hatte nichts mit dem Wetter zu tun, sondern mit den unbelehrbaren Eintracht-Fans. Sie brannten wieder einmal ein Feuerwerk ab, diesmal ein kleines. Doch da das Dach der Arena geschlossen war, konnte der Rauch nicht abziehen.

Die Mannschaft war besser im Spiel als ihre Anhänger, musste aber bald einen schweren Rückschlag hinnehmen. Ohne Einwirkung eines Gegners verletzte sich Haris Seferovic am Oberschenkel. Nach 22 Minuten musste der Schweizer raus, drei Minuten später kam für ihn Stefan Aigner ins Team. Es dauerte ein wenig, bis er Bindung fand. Die Schalker nutzten dies, um wieder ihre Linie zu finden. Sie brachten mehr Energie auf den Platz, waren bissiger und deshalb gefährlicher. Johannes Geis schoss den Ball nach einem Freistoß knapp drüber, Leon Goretzka scheiterte an Torwart Lukas Hradecky. Und die Eintracht? Sie blieb harmlos im Spiel nach vorn.

Der zweiten personellen Rückschlag mussten die Frankfurter in der 51. Minute hinnehmen, Zambrano, gerade erst von einer Rippenverletzung genesen, musste raus, die Schmerzen waren wieder zu stark geworden, für ihn kam Abraham. Eine Schwächung war das nicht. Nach einer Stunde hatten die Schalker dann Glück, als Schiedsrichter Zwayer ein übles Foul von Klaas-Jan Hunterlaar an Ignjovski nicht ahndete. Es hätte Gelb, eher sogar Rot geben müssen.

Und dann gelang den Gastgebern das 1:0. In der 76. Minute köpfte Matip nach einer Ecke von Geis den Ball aus fünf Metern ins Tor. Marco Russ war zu spät gekommen. Die Eintracht setzte danach alles auf eine Karte und hatten dann auch genügend Chancen zum Ausgleich. Doch Aigner schoss vorbei, Meier scheiterte an Ralf Fährmann und auch Marc Stendera scheiterte. Der Schalker Torwart, einst bei der Eintracht zwischen den Pfosten, war der beste Mann seiner Mannschaft. Dass am Ende noch ein zweiter Treffer für die Königsblauen fiel, war der Frankfurter „Alles-oder-nichts-Taktik“ geschuldet. Sane nahm den Ball nach einer Kopfballvorlage von Huntelaar auf, ging an Torwart Hradecky vorbei, dribbelte von außen wieder nach innen und schob den Ball dann ins Tor.

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