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Eintracht-Trainer Glasner ist „bis hierhin sehr zufrieden“

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Von: Peppi Schmitt

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Zielsicher: Oliver Glasner (links) und Athletiktrainer Thomas Pitzke bei einer Schießeinheit im Trainingslager in Österreich.
Zielsicher: Oliver Glasner (links) und Athletiktrainer Thomas Pitzke bei einer Schießeinheit im Trainingslager in Österreich. © hübner

Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner hat kurz vor dem Abschluss des Trainingslagers in Österreich eine positive Bilanz gezogen. Heute (14.30 Uhr) steht noch ein Testspie l gegen den FC Turin an.

Windischgarsten – Für Oliver Glasner ist das Trainingslager in Windischgarsten ein Heimspiel. Der österreichische Trainer der Frankfurter Eintracht läuft seit dem Sonntag mit einem Dauerlächeln durch die nicht ganz so hohen Berge in Oberösterreich. Er wird von seinen Landsleuten hofiert, ja teilweise sogar verehrt. Auch die täglich zwischen 150 und 200 Fans aus seiner beruflichen Heimat Frankfurt haben ihn ins Herz geschlossen. Auch für sie ist er „der Olli“. Noch wichtiger: Glasner genießt bei seinen Spielern hohes Ansehen. Der Europacup-Triumph hat dazu geführt, dass sie für ihn durchs Feuer gehen würden. Und umgekehrt. Glasner schwärmt von seinen Spielern. Auch und gerade in diesen Tagen. Ihm gefällt, was er da sieht.

„Wir haben viele Inhalte untergebracht“, zog er ein erstes kleines Fazit nach dem Trainingslager, das mit dem Testspiel heute gegen den FC Turin (14.30 Uhr in Bad Wimsbach, live bei Sport1) zu Ende geht: „Es hat sich vieles bestätigt, was ich erwartet habe.“

Sportvorstand Markus Krösche hat in Absprache mit ihm ein Aufgebot zusammengestellt, das viel verspricht. „Wir müssen nichts mehr machen“, sagt der Trainer, „ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich hier habe.“ Dazu gehört, dass mit Evan Ndicka, Daichi Kamada und vor allem Filip Kostic drei Europacup-Helden noch immer da sind. Was vor einer paar Wochen noch als große Überraschung angesehen worden wäre, berechtigt jetzt zur Hoffnung, dass es eine Dauerlösung sein könnte. Zum „Fall Kostic“ sagte Glasner am Donnerstag: „Wir haben viele Gespräche geführt. Mein Gefühl sagt mir, dass er noch mehrere Spiele für die Eintracht machen wird.“ Garantien aber gebe es keine.

Gegen Turin will der Eintracht-Coach noch einmal mit „zwei“ Mannschaften spielen, also komplett wechseln. Wegen einer leichten Verletzung wird nur Ansgar Knauff fehlen. „Ich sammele noch Eindrücke für den Ernstfall“, sagt Glasner. Dieser Ernstfall sei nicht etwa der Ligastart gegen die Bayern oder der Supercup gegen Real. „Nein, wir wollen am 1. August beim Pokalspiel in Magdeburg in Bestform sein“, kündigt er an. Am Samstag geht es per Flugzeug aus Linz dann schon nach Hause.

Mit den Tagen von Windischgarsten ist Glasner „sehr zufrieden“, die Mannschaft habe „hervorragend gearbeitet“. Einige Spieler haben sich in Topform präsentiert, nicht alle. Das dickste Lob gab es für Daichi Kamada. Glasner: „Er hat eine außergewöhnliche Frühform.“ Dass noch nicht alles perfekt war, stört ihn überhaupt nicht. „Man lernt auch, wenn noch nicht alles klappt“, sagt er. Die Eintracht und ihr Trainer strotzen in diesen Tagen und Wochen vor Selbstvertrauen. Doch gerade Glasner weiß, dass selbst eine allumfassende Zufriedenheit nur eine kurze Halbwertszeit hat. Alles steht auf dem Prüfstand, quasi täglich, wenn nun die härteren Tests wie gegen Turin und nächste Woche gegen Ajax Amsterdam und dann der Ernstfall mit dem Auftakt gegen Magdeburg, Bayern und Real Madrid auf die Mannschaft zukommen.

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