Clark: „Ich bin ein guter Junge“

+
Erhält die Trikotnummer 13: Eintrachts Neuzugang Ricardo Clark

Frankfurt ‐ Platzverweise, Sperren, Geldstrafen - Ricardo Clark eilt der Ruf des bösen Buben voraus. „Nein, nein, ich bin kein bad boy, ich bin ein guter Junge, da können sie meine Frau fragen“, entgegnete der Neue der Frankfurter Eintracht mit einem smarten Lächeln gestern bei seiner offiziellen Vorstellung. Von Peppi Schmidt

Der amerikanische Nationalspieler hat einenVertrag bis Juni 2013 unterschrieben, in dem allerdings eine Option verankert wurde, die der Eintracht eine Trennung in diesem Sommer ermöglicht. Clark spielte zuletzt für Houston in der US-Profiliga, war seit November 2009 vertragslos und ist daher ablösefrei. Die im Internet kursierenden Videobilder, auf denen er einen am Boden liegenden Gegenspieler mit voller Wucht gegen die Brust tritt, suchte Clark mit „Provokationen“ des Gegners zu erklären. „So etwas wird mir nie wieder passieren“, sagte er, „ich weiß, dass es ein Riesenfehler war.“ Für den üblen Ausraster war er neun Wochen gesperrt worden.

Aufbautraining statt Bundesliga-Premiere

Wann er sein erstes Bundesligaspiel für die Eintracht bestreiten wird, ist offen. Für die Partie am Samstag in Nürnberg schließt Trainer Michael Skibbe sogar einen Kurzeinsatz kategorisch aus. Stattdessen werde der Mittelfeldspieler Einzeltraining absolvieren, um konditionelle Defizite aufzuarbeiten. Skibbe: „Er wird uns in drei, vier Wochen helfen können.“ Der 26-jährige Fußballprofi wiederum hofft, „dass ich es schneller schaffe“.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare