Torwart Schubert patzt

Eintracht Frankfurt blamiert sich bei 0:3 gegen Würzburg

Fehlgriff: Der von Schalke 04 gekommene Torwart Manuel Schubert faustet beim 0:1 am Ball vorbei.
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Fehlgriff: Der von Schalke 04 gekommene Torwart Manuel Schubert faustet beim 0:1 am Ball vorbei.

Torwart-Patzer, fehlender Zug zum Tor und insgesamt eine sehr schwache Leistung: Eintracht Frankfurt enttäuscht gegen Würzburg.

Frankfurt – Am Ende nahm das Ergebnis dann noch peinliche Züge an. Die Frankfurter Eintracht, besser ihre B- und C-Elf, unterlag in einem Testspiel am Freitag den Würzburger Kickers mit 0:3 (0:1). Und konnte sich über das Resultat nicht wirklich beschweren. Der Unterschied war deutlich - zugunsten der Gäste, die frischer, besser, vor allem ehrgeiziger wirkten. Eintracht-Trainer Adi Hütter hatte ohne elf Nationalspieler und ohne die geschonten Stammkräfte Makoto Hasebe, Sebastian Rode und Bas Dost eine Mannschaft aus Reservisten und Neulingen zusammengemischt. Da fehlte dann vieles, Zusammenspiel, aber häufig auch Klasse.

Nur ein einziger Stammspieler stand in der Anfangsformation, Almamy Touré. Doch der Franzose spielte den Ball im strömenden Regen konsequent dem Gegner in die Füße. Ein paar andere bemühten sich wenigstens etwas mehr. Zu ihnen gehörten Amin Younes, der als Freigeist im offensiven Mittelfeld aufgeboten wurde, und Ajdin Hrustic im vorderen rechten Mittelfeld.

Einen ganz unglücklichen Einstand hatte Torhüter Markus Schubert. Nach einer Ecke der Würzburger verließ Schubert lautstark sein Tor, griff aber am Ball vorbei, den Kollege Tuta dann ins eigene Tor lenkte zum 0:1 (15.). Nach diesem Patzer wackelte Schubert noch einmal und wurde zur Halbzeit durch A-Jugend-Torwart Elias Bördner ersetzt.

Auf der Gegenseite brachten die Frankfurter so gut wie keinen Torschuss zustande. Der einzige Stürmer, der junge Jabez Makanda stand gegen die erfahrenen Würzburger Abwehrspieler alleine auf verlorenem Posten. In der 87. Minute scheiterte er dann auch noch mit einem Strafstoß an Würzburgs Torwart Fabian Giefer. Zuvor hatte Patrick Sontheimer mit zwei Toren auf 0:3 erhöht (60., 71.).

Trainer Adi Hütter dürfte ganz sicher nicht gefallen haben, was er da von seiner Mannschaft gesehen hatte.

Eintracht: Schubert (46.Bördner) - Touré (62. Fahrnberger), Brugger, Tuta - Da Costa, Kohr, Durm, Chandler - Hrustic, Younes - Makanda.- Schiedsrichter: Schlager.- Tore: 0:1 Tuta (15., Eigentor), 0:2, 0:3 Sontheimer (60., 71.)

(Von Peppi Schmitt)

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