Eintracht büßt für Spiel am Totensonntag

Frankfurt (nb/dapd)- Eintracht Frankfurt droht wegen des gestrigen Zweitligaspiels gegen Alemannia Aachen ein Bußgeld. Denn das Spiel fand am Totensonntag statt, einem evangelischen Gedenktag.

Da an diesem „stillen Feiertag“ Profi-Sportveranstaltungen in Frankfurt verboten seien, hätte das Spiel eigentlich nicht stattfinden dürfen, sagte der städtische Sportdezernent Markus Frank. Für diese Ordnungswidrigkeit komme auf die Eintracht ein vierstelliges Bußgeld zu.

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Die Grüne Jugend Hessen hatte die Stadt in einem offenen Brief auf diesen Umstand aufmerksam gemacht. Die Nachwuchspolitiker wollten damit darauf hinweisen, dass das Feiertagsgesetz und das damit geltende Tanzverbot nicht mehr zeitgemäß sei. Bereits im Frühjahr hatte es Proteste und einen Flashmob gegen das Tanzverbot gegeben.

Die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt entschuldigten sich für den Verstoß. Der Verein werde eine Geldbuße akzeptieren.

Rubriklistenbild: © Rainer Sturm/pixelio.de

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