1. Startseite
  2. Sport
  3. Eintracht Frankfurt

Eintracht: Debütant Ramaj patzt und rettet dann den Punkt

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Peppi Schmitt

Kommentare

Diant Ramaj (rechts) gegen Augsburgs Ricardo Pepi.
Diant Ramaj (rechts) gegen Augsburgs Ricardo Pepi. © dpa

Weil Stammtorwart Kevin Trapp aufgrund eines positiven Corona-Tests fehlte, gab Diant Ramaj sein Pflichtspieldebüt im Trikot von Eintracht Frankfurt. Er zeigte im Spiel beim FC Augsburg Licht und Schatten. Am Ende gab es aber ein Lob.

AUGSBURG – Am Ende schwärmte Oliver Glasner von seinem Torwart-Debütanten Diant Ramaj. „Ich freue mich wahnsinnig, wie er gehalten hat“, sagte der Trainer der Frankfurter Eintracht, „er hat uns in der Nachspielzeit den Punkt gerettet.“ Mit einer Parade gegen Florian Niederlechner hatte Ramaj das 2:1 für Augsburg verhindert und damit seinen Patzer vor dem 1:

1-Ausgleichstreffer von Michael Gregoritsch wieder wettgemacht. Der österreichische Stürmer des FCA hatte Ramaj den Ball aus spitzem Winkel ins kurze Eck gesetzt. „Ich habe schon vorher gesehen, dass er weit draußen steht“, sagte Gregoritsch, „nennen wir es schlitzohrig.“ Es war Ramajs einzig richtiger Fehler in seinem ersten Pflichtspiel im Senioren-Bereich.

Ramaj war eingesprungen, nachdem Kevin Trapp wegen eines positiven Corona-Tests nicht spielen konnte. Die Eintracht hatte den Keeper im Sommer aus Heidenheim geholt und dafür Frederik Rönnow an Union Berlin abgegeben. Spielpraxis hatte Ramaj diese Saison nur bei drei Auftritten mit dem U20-Nationalteam sammeln können. Dafür machte er seine Sache gut. Ramaj schien nicht nervös, spielte gut mit, steckte ein paar Wackler bei hohen Hereingaben und auch den Gegentreffer weg.

Glasner hatte im Zuge des Torwartwechsels auch einen Wechsel im Abwehrzentrum vorgenommen. Als Ruhepol für Ramaj (20), Tuta (22) und Ndicka (22) setzte er in Makoto Hasebe (37) auf den ältesten Bundesligaspieler. Dafür musste Martin Hinteregger zunächst auf die Bank. sp

Auch interessant

Kommentare