45 gute Minuten reichen gegen Freiburg nicht

Eintracht erneut ohne Sieg im eigenen Stadion

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Die ersten 45 Minuten liefen gut für die Eintracht, dann bauten die Hessen ab.

Frankfurt – Die Frankfurter Eintracht kommt im eigenen Stadion einfach nicht richtig in Fahrt. Nach einer guten ersten Hälfte bauten die Hessen ab und mussten sich mit einem 1:1 gegen den SC Freiburg begnügen. Von Daniel Schmitt

Nach beiderseitigem Abtasten in der Anfangsphase nahm die Partie vor 45.300 Zuschauern nach zehn Minuten Fahrt auf. Ein präziser Pass von Omar Mascarell, der nach langer Verletzungspause erstmals in dieser Saison zum Einsatz kam, fand Sebastian Haller. Der Eintracht-Stürmer scheiterte jedoch aus 16 Metern an Freiburgs Torhüter Alexander Schwolow. Im Nachsetzen brachte Haller den Ball erneut in die Mitte, diesmal vergab Sturmpartner Branimir Hrgota aus noch besserer Position. Die Gäste aus dem Breisgau wurden das erste Mal nach 13 Minuten gefährlich. Den scharfen Ball von Bartosz Kaputska fälschte Frankfurts Verteidiger Marco Russ so ab, das er über Schlussmann Lukas Hradecky in Richtung des Kastens flog. In allerhöchster Not rettete Marius Wolf auf der Torlinie. Von dieser Großchance abgesehen waren die Hessen aber Herr im Haus. Immer wieder kurbelte die Zentrale um Mascarell und Kevin-Prince Boateng das Spiel an – mit Erfolg. Nach einem öffnenden Pass von Mascarell leitete Timothy Chandler – er spielte für den aus Leistungsgründen nicht einmal im Kader stehenden Jetro Willems auf der linken Seite - die Kugel per Kopf in die Mitte weiter. Torjäger Haller stocherte den Ball zum 1:0 über die Linie (28.). Fortan ließen die Frankfurt Ball und Gegner laufen, es ging mit einer verdienten Frankfurter Führung in die Pause.

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Gastgeber jedoch kalt erwischt. Bei einer Ecke stand Freiburgs Robin Koch am höchsten in der Luft und köpfte zum 1:1 ein (51.). Mit dem Gegentreffer ließ auch das Niveau im Eintracht-Spiel nach. Zwar behielten die Gastgeber optisch die Oberhand, in die gefährliche Zone kamen sie aber lange Zeit nicht mehr. Nach 68. Minuten beorderte Trainer Niko Kovac sogar Boateng an die Seite von Haller in die Sturmspitze – doch auch dieser taktische Schachzug brachte wenig ein. Mit Ausnahme einer Kopfballchance von Haller (79.) hatte Freiburg defensiv alles unter Kontrolle. Letztlich agierten die Hessen in den zweiten 45 Minuten spielerisch zu schwach, um sich den Heimdreier zu sichern.

Bilder: Eintracht Frankfurt teilt sich Punkte mit Freiburg

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