„Caio war kein Fehleinkauf“

+
Für die Eintracht wird Caio nicht mehr spielen.

Frankfurt ‐  Zur Transferpolitik der Frankfurter Eintracht sprach unser Mitarbeiter Peppi Schmidt mit Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen.

Vor drei Jahren hat die Eintracht Caio für vier Millionen Euro verpflichtet. Jetzt geht er nach Moskau. War er ein Fehleinkauf?

Lesen Sie außerdem:

Caio für drei Millionen Euro nach Moskau?

Tosun wechselt von Eintracht in die Türkei

Er hat die hohen Erwartungen nicht erfüllt, aber ein Fehleinkauf war er sicher auch nicht. Ich werde Caio vermissen, sportlich wie menschlich. Und das wird vielen anderen Leuten auch so gehen. Wegen ihm sind sicher einige Zuschauer ins Stadion gekommen, und privat war er ein ganz anständiger, bescheidener Kerl.

Wie sehr helfen die Transfers der letzten Tage der Eintracht wirtschaftlich weiter?

Um die Finanzen der Eintracht muss sich niemand Sorgen machen. Wir sind ein wirtschaftlich gesunder Verein. Natürlich hat sich die wirtschaftliche Situation verbessert. Ich hoffe, dass wir nur  geringfügig sportliche Einbußen hinnehmen müssen.

Wäre es nicht sinnvoll gewesen, einen der beiden jungen Stürmer zu halten?

Das wollten wir. Deshalb haben wir sowohl Alvarez als auch Tosun neue Dreijahresverträge angeboten, da hätten sie mehr verdienen können als in Bochum, Duisburg oder Paderborn. Ich habe auch angeboten, sie auszuleihen, auch das wollten sie nicht.

Wird es im Winter noch Zugänge oder Abgänge geben?

Wir holen niemanden mehr. Spieler wie Clark oder Rode schreien doch geradezu danach, eine neue Chance zu bekommen. Es würde keinen Sinn machen, ihre Entwicklung mit anderen Spielern zu blockieren. Und abgegeben haben wir nun auch genug.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare