Optimale Besetzungen in Tor und Sturm

Der Eintracht-Check: In der Abwehr hakt es

Frankfurt - Am kommenden Freitag spielt die Frankfurter Eintracht bei Borussia Dortmund. Es ist schon der dritte Spieltag der Bundesliga und doch geht die Saison nun erst richtig los, denn erst jetzt sind die Mannschaften komplett. Von Peppi Schmitt

Die Einkaufstouren der Klubs sind beendet. Die Frankfurter haben wie vor einem Jahr am Ende noch einmal kräftig zugeschlagen. Damals waren es Kevin-Prince Boateng und Ante Rebic, die als letzte kamen und dann häufig den Unterschied ausgemacht haben, jetzt sind es Kevin Trapp und Filip Kostic. Ab sofort starten auch für die Frankfurter die „englischen Wochen“ mit Bundesliga- und Europa-League-Spielen. In der Liga ist der Eintracht ein durchwachsener Start gelungen, dem Auswärtssieg von Freiburg ist eine Heimniederlage gegen Bremen gefolgt. Nun kommen die harten Brocken, erst Dortmund, dann Marseille, dann Leipzig. Und so geht es weiter. Wie bereit also ist die Eintracht für den sportlichen Ritt durch den heißen Herbst?

Tor

Da macht der Eintracht niemand etwas vor. Mit dem deutschen Kevin Trapp und dem Dänen Frederik Rönnow stehen zwei Nationalspieler unter Vertrag. Selbst die Torhüter Nummer drei und vier, Jan Zimmermann und Felix Wiedwald, verkörpern gehobene Klasse. Gelingt es dem Trainerteam, schlechte Laune bei den Enttäuschten hinter Trapp zu vermeiden, sind die Frankfurter optimal besetzt, vielleicht am besten in der ganzen Liga.

Abwehr

Der Kader sieht gut aus, die Realität nicht ganz so gut. Denn die Verletzungen von Timothy Chandler (Knorpelschaden) und Carlos Salcedo (Riss des Syndesmosebandes), haben große Löcher gerissen. Noch hat Trainer Hütter Auswahl. Aber viel darf nicht mehr passieren. Schon gar nicht solche Undiszipliniertheiten wie bei der roten Karte von Jetro Willems, der nun auch zwei oder drei Spiele fehlen wird. In der abwehrenden Abteilung gibt es (noch) keinen Notstand, aber die ganz große Stabilität ist auch nicht erreicht. Dazu braucht es vor allem wieder einen David Abraham in Topform, der zuletzt geschwächelt hat.

Mittelfeld

In der Breite ist die Eintracht spitze. Es gibt unzählige Möglichkeiten der Zusammensetzungen, defensiv mit Gelson Fernandes, Lucas Torró, Johnny de Guzman oder Makoto Hasebe, offensiv mit Mijat Gacinovic und nun auch wieder den „Rückkehrern“ aus der Trainingsgruppe 2 wie Marc Stendera und Marco Fabián. Und vielleicht kann Neuling Chico Geraldes auch noch zeigen, was sich die Verantwortlichen bei seiner Verpflichtung versprochen haben. Insgesamt ist das guter Durchschnitt, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ein Boateng ist nun mal nicht zu ersetzen, aber das war vorher schon klar.

Angriff

Da ist die Eintracht gut bis sehr gut besetzt. Nicht viele haben zwei so starke und unterschiedlich veranlagte Mittelstürmer wie Sébastien Haller und Luka Jovic und dahinter einen mit Talent wie Goncalo Paciencia. Filip Kostic und Ante Rebic auf Außen, dazu Nicolai Müller, das hört sich gut an. Sind alle halbwegs fit, bei Müller und Rebic ist das noch nicht der Fall, kann der Eintracht-Sturm viele Gegner durchaus in Verlegenheit bringen. Die Befürchtungen, der Kader könne nach den Abgängen von Lukas Hradecky, Omar Mascarell, Marius Wolf und Kevin-Prince Boateng zu viel an Substanz eingebüßt haben, sind deutlich kleiner geworden.

Bilder: Eintracht gewinnt Testspiel gegen Ederbergland

Eintracht Frankfurt gewinnt Testspiel gegen FC Ederbergland

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Die Einkaufspolitik war manchmal überraschend, aber sie trägt erste Früchte. Trapp und Kostic und Torró sind Stammkräfte, mit Evan Ndicka könnte der Eintracht ähnlich wie vor zwei Jahren bei Jesus Vallejo ein großer Wurf gelungen sein. Vier Volltreffer und ein paar Hoffnungsträger, die Bilanz könnte schlechter sein. Bleibt die Frage, wie die Eintracht die anstehende Doppelbelastung meistern wird. Da ist der Trainer gefordert. Adi Hütter ist zwar neu in der Bundesliga, aber insgesamt sehr erfahren. Der Österreicher muss mit dem gesamten Kader „spielen“, er muss Kräfte schonen und dabei so geschickt vorgehen, dass die Teamleistung darunter im Idealfall nicht leidet. Keine einfache Aufgabe.

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