Bayern-Gerüchte um Mascarell

Frankfurter Trainersuche: Favoriten und Außenseiter

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Fredi Bobic und Bruno Hübner haben klare Vorstellungen, was das Profil des neuen Trainers angeht.

Frankfurt - „Glauben sie mir, wir sind gut vorbereitet.“ Das sagt Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic über die Suche nach einem Nachfolger für Niko Kovac. Bewerbungen sind der Eintracht im Dutzend in die Geschäftsstelle geflattert. Von Peppi Schmitt

„Wir werden von allen Seiten zugeschossen“, sagt Bobic. Frankfurt ist längst wieder eine gute Adresse für Fußballtrainer. Natürlich haben Bobic und Manager Bruno Hübner klare Vorstellungen. „Wir werden viel Gespräche führen und zeitnah unseren Job erledigen“, sagt Frankfurts Sportchef.

Ein Name fällt immer, wenn es darum geht, wer die Eintracht nächste Saison trainieren könnte: Markus Weinzierl (43). Der ehemalige Augsburger (2012 bis 2016) und Schalker (nach einem Jahr 2017 entlassen), hat nun bald ein Jahr Pause hinter sich, könnte dem Verein neue Impulse geben.

Weitere Kandidaten: Der Salzburger Marco Rose (41), die ehemalige Eintracht-Profis David Wagner (46) von Huddersfield Town und Jens Keller (47), der unter dubiosen Umständen bei Union Berlin entlassen wurde, der in Stuttgart beurlaubte Hannes Wolf (37) und als Außenseiter Kenan Kocak (37), der den SV Sandhausen in der Zweiten Liga betreut. Denkbar wären aber auch Trainer aus dem Ausland. Denn während sie in München einen deutschsprachigen Trainer gesucht haben, könnte in Frankfurt bei der Internationalität des Kaders durchaus ein mehrsprachiger Trainer auf der Liste ganz oben stehen.

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Die Planungen für die neue Spielzeit müssen eng mit dem neuen Trainer abgestimmt werden. Da geht es nicht nur um Spielerpersonalien, sondern auch um Termine. Werden die Frankfurter Siebter, und darauf deutet einiges hin, müssen sie schon Ende Juli (26.) in der Europa-League Qualifikationsspiele bestreiten. Nach gerade zwei Wochen Vorbereitung und nicht mit dem kompletten Kader, denn viele Nationalspieler werden erst spät nach der Weltmeisterschaft zurückkehren, wird das eine ungemein schwere Aufgabe für den Neuen.

Auch im Kader gibt es Personell gibt es einige Fragezeichen. Das Torwartproblem ist immerhin gelöst, Frederik Rönnow wird Lukas Hradecky ablösen. Aber was wird zum Beispiel mit Omar Mascarell? Der Spanier kann per Rückkaufsrecht für vier Millionen Euro zu Real Madrid gehen. Spanische Medien berichten nun, dass die „Königlichen“ nur Zwischenstation sein werden, der Weg soll ihn dann gemeinsam mit Niko Kovac zum FC Bayern führen. Das wäre der nächste Schlag für die Eintracht, denn Mascarell wollen die Frankfurter behalten, wenn es irgendwie möglich ist.

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