Bis dahin: Kovac kein Thema mehr

Eintracht: Finaleinzug soll für ein bisschen Frieden sorgen

Frankfurt - Weg von der Trainerdebatte, hin zum Spiel: Die Verantwortlichen der Frankfurter Eintracht versuchen derzeit alles, um den Fokus auf das Pokal-Halbfinale morgen (20.45 Uhr) in Gelsenkirchen zu lenken. Kovac soll bis dahin kein Thema mehr sein.

Am Rande der Managertagung der Bundesligisten gestern in Frankfurt haben offenbar auch Eintracht-Sportdirektor Fredi Bobic und Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic ihren Streit offenbar beigelegt. Der Streit sei damit jetzt „kein Thema“ mehr, sagte Bobic der „Welt“.

Dabei ist es weiter „das Thema“. Nach einer Niederlage könnten die Debatten noch intensiver werden, selbst wenn der Frankfurter Vorstand fest entschlossen ist, mit Kovac das Saisonende zu erreichen.

An den Qualitäten des Trainers kann es ja keine Zweifel geben. Auch gibt es in der Mannschaft keine grundsätzlichen Probleme mit ihm. Zudem hätte die Eintracht zu diesem Zeitpunkt auch keine realistische Möglichkeit, einen neuen Trainer zu finden. Der Nachfolger von Kovac wird sicher nicht jetzt schon einspringen wollen.

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Personell sind die Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr von Ante Rebic gering. Der Kroate steht noch nicht im Mannschaftstraining. Besser geht es Omar Mascarell, der seine Fußverletzung überwunden hat. Für einen Platz auf der Bank könnte es reichen.

Kovac wird auf Schalke in allen Mannschaftsteilen umstellen. Für den zuletzt schwachen Simon Falette rückt Marco Russ in die Verteidigung, Timothy Chandler wird für einen der beiden Außenverteidiger, Danny da Costa oder Jetro Willems, ins Spiel kommen. Kevin-Prince Boateng spielt im Mittelfeld, Luka Jovic stürmt von Beginn an. Mit dem Einzug ins Finale soll wieder ein bisschen Frieden bei der Eintracht einkehren. (sp/dpa)

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