Rönnow und Müller weiter verletzt

Eintracht holt Leuthard: Ein „Quälix“ für die Spieler

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Werner Leuthard (links) hier zusammen mit Trainer Adi Hütter

Frankfurt - Auch außerhalb des Spielerkaders wird bei der Eintracht hart an der Zukunft gearbeitet. Ziemlich überraschend haben die Frankfurter das „Team hinter dem Team“ verstärkt, nachdem zu Beginn der Saison eine leichte „Verschlankung“ vorgenommen worden war.

Mit Fitnesstrainer Klaus Luisser konnte der neue Cheftrainer Adi Hütter nicht viel anfangen und schickte seinen Landsmann zurück nach Österreich. Nun hat die Eintracht den 58 Jahre alten Werner Leuthard geholt. Für die Spieler ist das keine wirklich gute Nachricht, denn Leuthard eilt der Ruf voraus, ein „Schleifer“ zu sein. Über viele Jahre hat er mit Felix Magath zusammengearbeitet und geholfen, dessen Ruf als „Quälix“ zu mehren. Leuthard hat beim VfB Stuttgart, dem FC Bayern München, dem VfL Wolfsburg, dem FC Schalke 04 und dem FC Fulham mit Magath gearbeitet, zuletzt war er beim FC Basel. „Mit Werner Leuthard haben wir den Besten bekommen“, sagte Cheftrainer Adi Hütter nach der ersten Trainingseinheit am Sonntagnachmittag in Gais. Das „Steckenpferd“ des Neuen sei die „Prävention“, gerade in einer Saison mit zusätzlichen Europa-League-Spielen besonders wichtig.

Leuthard hat schon Arbeit, denn mit Nicolai Müller (Oberschenkel) und Torwart Frederik Rönnow (Hütter: „Leichte Kniereizung“) fallen bereits zwei Neuzugänge aus. Beim Torwart ist dies besonders ärgerlich. „Ich hoffe, wir haben Frederik bald wieder fit“, sagte Hütter, „wenn nicht, müssen wir uns Gedanken machen.“ Noch mache er sich aber keine Sorgen.

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Der Eintracht-Coach schloss auch nicht aus, dass bald noch weitere Neue kommen werden. „Wir sind noch nicht hundertprozentig aufgestellt“, sagte er. Gesucht werden noch Außenstürmer. Bleiben sollen in jedem Fall die drei Vorstände Axel Hellmann, Oliver Frankenbach und Fredi Bobic. Bei einer Klausurtagung des Aufsichtsrates (AR) unter dem Vorsitzenden Wolfgang Steubing wurden die Vorbereitungen für die Vertragsverlängerungen aller drei Vorstände getroffen. Dabei wurden im vornehmen Falkenstein Grand Hotel Kempinski in Königstein auch über Inhalte und Zielsetzungen für die kommenden Jahre gesprochen. (ps)

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